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Ich spüre ein Engegefühl und einen Druck rund um den Kopf

Ein Druckgefühl, das den Kopf umschließt, nicht pocht und beide Seiten zugleich erfasst, lässt eher an eine Muskelverspannung denken als an einen Schmerz, der von den Gefäßen ausgeht.

Was bedeutet das?

Die meisten Menschen beschreiben diesen Schmerz mit dem Bild eines zu engen Hutes, eines Bandes oder eines Schraubstocks. Er umfasst beide Kopfseiten zugleich, pocht nicht, steht als gleichbleibender Druck da, und seine Stärke erlaubt es meist, den Alltag fortzusetzen. Er kann stundenlang, manchmal auch einige Tage anhalten.

Das unterscheidende Merkmal ist, was bei Bewegung geschieht. Gehen, Treppensteigen oder Bücken verstärken diesen Druck nicht deutlich; Übelkeit und Erbrechen kommen nicht dazu. Selbst wenn eine Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen besteht, treten nicht beide zusammen auf. Genau darin unterscheidet er sich von einem Schmerz, der pocht, einseitig ist und bei Bewegung schlimmer wird.

Das Druckgefühl kommt häufig zusammen mit einer ganzen Muskelkette. In Schläfe, Kieferwinkel, Nacken und Schultermuskulatur kann eine Druckempfindlichkeit bestehen; unbemerktes Zusammenpressen der Zähne im Lauf des Tages, langes Sitzen mit nach vorn geneigtem Kopf und zu wenig Schlaf nähren diese Kette. Für die Zahnärztin oder den Zahnarzt ist die Frage wichtig, wie stark die Kaumuskulatur am Bild beteiligt ist und ob das Pressen Spuren an den Zähnen hinterlassen hat.

Ein Druckgefühl rund um den Kopf ist für sich genommen kein Krankheitsname; eine Muskelverspannung, ein Problem, das vom Nacken ausgeht, oder eine Überlastung der Kaumuskulatur können dieselbe Beschreibung hervorbringen. Die folgenden Themen kommen bei der Abklärung dieses Gefühls zuerst in Betracht.

Mögliche Ursachen

Was hilft zu Hause?

  • Legen Sie bei der Arbeit stündlich eine kurze Pause ein und bringen Sie den Bildschirm auf Augenhöhe; ein nach vorn geneigter Kopf hält die Nackenmuskulatur dauerhaft unter Last.
  • Versuchen Sie tagsüber, die Zunge an den Gaumen zu legen und die Zähne leicht auseinanderzuhalten; diese Haltung macht es Ihnen leichter, ein Pressen überhaupt zu bemerken.
  • Wärme im Nacken, eine warme Dusche und ein kurzer Spaziergang können die Muskelverspannung verringern; lässt der Schmerz dadurch nach, ist diese Information bei der Untersuchung von Bedeutung.
  • Machen Sie das Schmerzmittel nicht zur Regel; eine Einnahme an mehr als ein paar Tagen pro Woche kann dazu beitragen, dass der Schmerz bleibt.
Wann nicht gewartet wird
  • Wenn das Druckgefühl über Wochen immer stärker wird und Sie inzwischen nachts aufweckt
  • Wenn Fieber und Nackensteifigkeit hinzugekommen sind
  • Wenn verschwommenes Sehen, Doppelbilder oder ein Verlust des Gleichgewichts begonnen haben
  • Wenn eine Schwäche in Arm oder Bein, eine Sprachstörung oder ein herabhängendes Gesicht besteht
  • Wenn Sie vor Kurzem einen Schlag auf den Kopf bekommen haben und der Schmerz danach begonnen hat

Häufige Fragen

Kann dieses Druckgefühl eine Migräne sein?
Die beiden werden unterschiedlich beschrieben. Ein Schmerz vom Migränetyp ist meist einseitig und pochend, nimmt bei Bewegung zu und kommt zusammen mit Übelkeit und Lichtempfindlichkeit. Der drückende Schmerz dagegen ist beidseitig, pocht nicht und nimmt bei alltäglicher Bewegung nicht deutlich zu. Bei derselben Person können auch beide Formen zusammen vorkommen; ein Schmerztagebuch und eine ärztliche Beurteilung klären die Unterscheidung.
Kann Zähnepressen dieses Druckgefühl machen?
Die Kaumuskeln liegen in der Schläfe und am Kieferwinkel; beim Pressen im Lauf des Tages können sie stundenlang angespannt bleiben. Diese Ermüdung kann ein Druckgefühl hervorbringen, das sich zu den Kopfseiten hin ausbreitet. Bei der Untersuchung wird durch Druck auf die Muskeln geprüft, ob der vertraute Schmerz wieder erwacht; auch die Abnutzung an den Zahnflächen und die Linienspur an der Wangeninnenseite werden beurteilt.
Braucht es für diesen Schmerz eine Computertomographie oder ein MRT?
Ein drückender Schmerz wird nicht mit Bildgebung beurteilt, sondern über die Beschreibung des Schmerzes und die Untersuchung; im gewöhnlichen Fall ist keine Aufnahme nötig. Eine Bildgebung kommt in Betracht, wenn sich das Muster des Schmerzes ändert, wenn neurologische Befunde hinzukommen, wenn er in höherem Lebensalter zum ersten Mal beginnt oder wenn er nach einem Schlag auftritt. Diese Entscheidung trifft die Person, die Sie untersucht.

Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Symptome überschneiden sich zwischen Erkrankungen; eine Diagnose kann nur klinisch gestellt werden.

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