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Man sagt mir, dass meine Atmung im Schlaf aussetzt

Ein Atemaussetzer, den jemand anderes beobachtet hat, ist der stärkste Hinweis darauf, dass sich der Atemweg im Schlaf eine Zeit lang vollständig verschließt.

Was bedeutet das?

Setzt die Atmung im Schlaf zehn Sekunden oder länger aus, spricht man von einer Apnoe. Der Brustkorb arbeitet weiter, aber die weichen Gewebe im Rachen liegen aneinander, sodass keine Luft hindurchkommt. Sinkt der Sauerstoff im Blut, löst das Gehirn ein sehr kurzes Aufwachen aus, die Muskeln spannen sich an und der Atemweg öffnet sich wieder. Dieser Kreislauf kann sich in einer Nacht sehr oft wiederholen; Sie selbst erinnern sich meist an keinen einzigen dieser Momente.

Was dieses Zeichen von allen anderen unterscheidet: Die Information kommt nicht von Ihnen. Das Schnarchen und die Schläfrigkeit am Tag bemerken Sie selbst; die Aussetzer kann nur jemand sehen, der neben Ihnen wach ist. Die Beschreibung ist fast immer dieselbe: Das Schnarchgeräusch bricht scharf ab, der Brustkorb bewegt sich weiter, dann kehrt das Geräusch mit einem tiefen Luftholen zurück. Bei Atmungsstörungen im Schlaf ist diese Beobachtung die einzelne Information, die am meisten weiterhilft.

Ein beobachteter Atemaussetzer erhärtet den Verdacht, stellt aber keine Diagnose. Wie oft sich die Aussetzer in einer Nacht wiederholen und wie weit der Sauerstoff dabei abfällt, lässt sich nur mit einer Schlafuntersuchung messen. Ohne diese Messung wird keine Behandlung geplant, auch keine Unterkieferprotrusionsschiene; denn dieselbe Beobachtung kann für eine sehr weite Spanne stehen, von einem leichten bis zu einem schweren Befund.

Dass die Atmung im Schlaf aussetzt, hat je nachdem, auf welcher Höhe sich der Atemweg verschließt, unterschiedliche Ursachen. Die folgenden Themen sind die Zustände, die hinter beobachteten Atemaussetzern am häufigsten stecken.

Mögliche Ursachen

Was hilft zu Hause?

  • Fragen Sie die Person, die es beobachtet hat, nach Einzelheiten: zu welcher Uhrzeit der Nacht, in welcher Schlafposition und wie oft die Aussetzer auftreten. Diese Notizen sind im ärztlichen Gespräch nützlich.
  • Nehmen Sie, wenn möglich, eine Nacht lang mit einer einfachen Aufnahme-App auf Ihrem Telefon den Ton auf; die stillen Pausen werden in der Aufnahme hörbar.
  • Wenn Sie Schlafmittel, Muskelentspanner oder Beruhigungsmittel einnehmen, setzen Sie sie nicht auf eigene Faust ab; sagen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, welche Medikamente Sie nehmen, denn diese können die Aussetzer verlängern.
  • Greifen Sie nicht zu Schienen, die ohne Schlafuntersuchung verkauft werden; sie können das Schnarchgeräusch dämpfen, während die Aussetzer weiterlaufen, und so die Diagnose verzögern.
Wann nicht gewartet wird
  • Wenn während der Aussetzer eine Blaufärbung an den Lippen oder im Gesicht auffällt.
  • Wenn Sie nachts mit Brustschmerz, Herzrasen oder Atemnot aufwachen.
  • Wenn Sie tagsüber am Steuer oder an einer Maschine einschlafen.
  • Wenn Ihr Blutdruck deutlich gestiegen ist oder trotz Medikamenten nicht sinkt.
  • Wenn die Aussetzer bei einem Kind beobachtet werden; bei Kindern sind Atemaussetzer im Schlaf kein zu erwartender Befund.

Häufige Fragen

Kann ich die Atemaussetzer selbst bemerken?
Die meisten Menschen bemerken sie nicht, weil die Weckreaktionen, die den Atemweg öffnen, sehr kurz sind und nicht ins Gedächtnis gelangen. Was Sie bei sich selbst sehen können, ist: nachts nach Luft ringend aufzuwachen, morgens einen trockenen Mund zu haben und sich tagsüber nicht erholt zu fühlen. Sicherheit bringt trotzdem erst die Schlafuntersuchung.
An welche Fachrichtung muss ich mich für eine Schlafuntersuchung wenden?
Schlafuntersuchungen werden in Schlaflaboren durchgeführt, die an die Lungenheilkunde, die Neurologie oder die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde angebunden sind. Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt kann den Verdacht anhand der Befunde im Mund mit Ihnen teilen und Sie weiterleiten; die Entscheidung über Diagnose und Behandlung liegt bei der Schlafmedizin.
Welche Behandlungen kommen zur Sprache, wenn Aussetzer festgestellt werden?
Was infrage kommt, hängt vom Schweregrad ab, der in der Untersuchung gemessen wird. Bei leichten und mittleren Befunden kann eine Unterkieferprotrusionsschiene zur Sprache kommen, wenn die Ärztin oder der Arzt sie für geeignet hält; bei schwereren Befunden steht ein Atemgerät mit leichtem Überdruck, das CPAP-Gerät, im Vordergrund. Gewicht, Schlafposition und eine behandelte verstopfte Nase behalten auf jeder Stufe ihre Bedeutung.

Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Symptome überschneiden sich zwischen Erkrankungen; eine Diagnose kann nur klinisch gestellt werden.

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