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Mund- und Zahnpflege

Kindern das Zähneputzen beibringen: was in welchem Alter zählt

Ein kleines Kind mit der Zahnbürste in der Hand putzt noch keine Zähne sauber. Die Gewohnheit entsteht durch das eigene Probieren, die Reinigung durch die erwachsene Person, die danach nachputzt.

RedaktionPapatya Dental27. August 20263 Min. Lesezeit

Mit dem ersten Zahn anfangen

Geputzt wird ab dem Tag, an dem der erste Zahn zu sehen ist. Das ist meist um den sechsten Monat herum, früher oder später ist ebenso normal. Eine kleine, weiche Babyzahnbürste zweimal täglich reicht, und ein paar Sekunden zählen bereits. Wichtig ist in dieser Phase nicht die Dauer, sondern dass es jeden Tag passiert. Das Putzen am Abend ist das, was nie ausfällt.

Legen Sie das Baby quer auf Ihren Schoß, den Kopf auf Ihrem Knie. Von dort sehen Sie in den Mund hinein, und die Bürste kommt nicht als Überraschung von oben. Das Abwischen des Zahnfleisches vor dem ersten Zahn ist keine Pflicht; die eigentliche Arbeit beginnt mit dem ersten Zahn.

Wie viel Zahnpasta, und was beim Verschlucken gilt

Ab dem ersten Zahn wird fluoridhaltige Zahnpasta benutzt, und die Menge zählt weit mehr als die Marke. Kleine Kinder können noch nicht ausspucken, ein Teil der Paste geht also hinunter. Solange die Menge auf der Bürste klein ist, ist das erwartbar und kein Grund zur Sorge. Verschluckt wird weniger durch eine kleinere Menge, nicht durch Schimpfen.

  • Vom ersten Zahn bis zum dritten Geburtstag: fluoridhaltige Zahnpasta in Reiskorngröße.
  • Zwischen drei und sechs Jahren: eine erbsengroße Menge.
  • Nach dem Putzen wird die Paste ausgespuckt und nicht mit Wasser nachgespült, denn das Spülen trägt das Fluorid sofort wieder fort.

Erst putzt das Kind, danach putzen Sie nach

Im Kindergartenalter will das Kind die Bürste selbst halten, und dieser Wunsch verdient Unterstützung, denn dort entsteht die Gewohnheit. Sauber wird der Mund dadurch aber noch nicht. Die Reihenfolge ist einfach: erst putzt das Kind, dann putzt eine erwachsene Person dieselben Zähne von vorn. Diese zweite Runde gehört zum Putzen und steht nicht zur Verhandlung.

Schauen Sie in der zweiten Runde nach hinten. Die Rillen auf den Kauflächen der Backenzähne und die Zungenseite der unteren Backenzähne bleiben beim Kind am häufigsten liegen. Wenn Sie hinter dem Kind stehen und den Kopf leicht nach hinten neigen, kommen diese Flächen in den Blick; vor dem Spiegel sehen Sie beide in denselben Mund.

Die Feinmotorik reicht erst mit sieben bis acht Jahren

Ein Vierjähriger bekommt die Bürste in den Mund, aber sie am Zahnfleischrand in kleinen Kreisen zu führen, ist etwas anderes. Bei den meisten Kindern ist diese Handkontrolle erst mit etwa sieben bis acht Jahren so weit. Bis dahin putzt eine erwachsene Person nach und schaut auch danach noch eine Weile hin. Die Übergabe passiert nicht an einem Tag.

Bei Widerstand helfen Strafe und Handel nicht

Zwischen zwei und drei Jahren wehren sich viele Kinder gegen die Bürste, und das geht meist vorüber. Drohungen, Strafen und Belohnungen als Gegenleistung machen aus dem Putzen etwas Verhandelbares, während das Ziel genau umgekehrt ist: ein fester Schritt, über den niemand streitet. Halten Sie Zeit, Ort und Reihenfolge gleich, etwa Schlafanzug, Zähne, Buch. An einem schweren Abend lieber kürzer putzen als gar nicht. Lassen Sie Ihr Kind die Farbe der Bürste wählen, zählen Sie laut, singen Sie etwas; das Gefühl, mitentscheiden zu dürfen, nimmt dem Widerstand die Schärfe.

In den ersten Jahren zählt weniger, wie sauber die Zähne an diesem Abend sind, als dass das Kind die Bürste ohne Kampf annimmt.

Kleinigkeiten, die das Putzen leichter machen

Eine Bürste mit kleinem Kopf und weichen Borsten passt gut; sobald die Borsten zur Seite stehen, kommt eine neue. Nach dem Putzen am Abend nichts außer Wasser, sonst verliert dieses Putzen seinen Sinn. Heben Sie einmal im Monat die Oberlippe Ihres Kindes an und schauen Sie am Zahnfleischrand der Schneidezähne entlang: matte, kreidig weiße Linien können ein erstes Zeichen für Karies sein und gehören in die zahnärztliche Praxis.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter wird geputzt?

Nicht das Alter entscheidet, sondern der erste Zahn. Sobald er im Mund zu sehen ist, wird geputzt, meist um den sechsten Monat herum. Schon für einen einzigen Zahn gehören eine kleine weiche Bürste und fluoridhaltige Zahnpasta in Reiskorngröße dazu, zweimal täglich, kurz, aber jeden Tag.

Was ist, wenn mein Kind die Zahnpasta verschluckt?

Dass kleine Kinder etwas verschlucken, ist erwartbar und bei einer kleinen Menge auf der Bürste unbedenklich. Achten Sie eher darauf, dass die Paste nicht aus der Tube gegessen wird: Tube unerreichbar aufbewahren, Paste selbst auf die Bürste geben. Über Jahre zu viel Fluorid kann weiße Flecken auf den bleibenden Zähnen hinterlassen.

Mein Kind will allein putzen. Soll ich es lassen?

Lassen Sie es, aber hören Sie dort nicht auf. Das eigene Putzen baut die Gewohnheit auf; sauber macht die erwachsene Person, die danach nachputzt. Praktisch ist: erst das Kind, dann Sie über dieselben Zähne von vorn. So bekommt es seine Runde und die hinteren Zähne werden trotzdem sauber.

Was hilft, wenn ein Kind das Putzen verweigert?

Widerstand mit zwei und drei Jahren ist häufig und geht meist vorüber. Machen Sie das Putzen nicht verhandelbar: Zeit, Ort und Reihenfolge bleiben gleich. An einem schlechten Abend ist kurz besser als nichts. Die Farbe der Bürste aussuchen lassen, laut zählen oder ein Lied hilft vielen Kindern. Bei Verdacht auf Schmerzen im Mund hilft die Praxis weiter.

Kann man bei Karies im Milchzahn abwarten?

Nein. Karies im Milchzahn heilt nicht von selbst, und Milchzähne halten den Platz für die bleibenden Zähne frei. Matte weiße Linien am Zahnfleischrand oder braune Punkte sind ein Grund für eine frühe Kontrolle. Bei einer Schwellung im Gesicht, Fieber oder Schmerzen, die nachts wecken, noch am selben Tag zahnärztlich abklären lassen.

Ist eine elektrische Zahnbürste für Kinder geeignet?

Geeignet ja, nötig nein. Wenn ein Kind die Bürste im Mund sicher führen kann, ist eine elektrische Bürste in Kindergröße möglich; manche Kinder mögen die Vibration nicht und kommen mit einer Handzahnbürste besser zurecht. Beide entfernen Belag, wenn richtig geputzt wird. Die zweite Runde durch Erwachsene ersetzt auch eine elektrische Bürste nicht.

Bu içerik genel bilgilendirme amaçlıdır ve muayene yerine geçmez.

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Dieser Beitrag beruht auf der klinischen Erfahrung des Papatya Dental Teams und wird vor der Veröffentlichung auf Richtigkeit geprüft.

Zuletzt aktualisiert:
2026-08-27
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