Was bedeutet das?
Das Brennen entsteht an den Nervenendigungen der Mundschleimhaut. Wenn eine sichtbare Läsion vorhanden ist, liegt die Ursache meist dort: eine Pilzinfektion, eine scharfe Zahnkante oder eine schlecht sitzende Prothese. Wenn nichts sichtbar ist, werden Trockenheit, Nährstoffmängel und bestimmte systemische Erkrankungen abgeklärt.
Für ein Brennen, das seit Monaten besteht und für das keine Ursache gefunden wird, gibt es eine eigene Diagnose: Burning-Mouth-Syndrom. Diese Diagnose wird erst gestellt, nachdem andere Ursachen ausgeschlossen wurden, und die Behandlung folgt einem anderen Vorgehen.
Wenn eine sichtbare Ursache vorliegt, richtet sich die Behandlung danach; wenn nicht, kommen Blutuntersuchungen und die Medikamentenanamnese hinzu.
Mögliche Ursachen
Was hilft zu Hause?
- Reduzieren Sie scharfe, saure und sehr heiße Speisen für eine Weile
- Versuchen Sie eine Zahnpasta ohne Natriumlaurylsulfat
- Verzichten Sie auf alkoholhaltige Mundspülungen; sie verstärken das Brennen
- Wenn Sie Mundtrockenheit haben, gehen Sie diese zuerst an
- Eine weiße oder rote Plaque zusammen mit dem Brennen
- Eine Wunde, die länger als zwei Wochen besteht und nicht abheilt
- Gefühlsverlust oder Taubheit auf der Zunge
- Schluckbeschwerden
Häufige Fragen
- Kann Brennen durch Stress entstehen?
- Stress kann die Beschwerden verstärken, ist aber für sich allein keine Diagnose. Trockenheit, Pilzinfektionen und Mangelzustände sollten zuerst ausgeschlossen werden.
- Welche Untersuchungen werden angefordert?
- In der Regel werden Eisen, Ferritin, Vitamin B12, Folat und Blutzucker beurteilt; auch Ihre Medikamentenliste wird überprüft.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Symptome überschneiden sich zwischen Erkrankungen; eine Diagnose kann nur klinisch gestellt werden.
