Papatya Dental7/24

Zahnfleischerkrankungen

Behandlung von Zahnfleischerkrankungen

Behandlung blutenden und geschwollenen Zahnfleischs

Eine Zahnfleischerkrankung zeigt sich durch eine plaquebedingte Rötung, Schwellung und Blutung des Zahnfleischs. In einem frühen Stadium spricht sie gut auf die Behandlung an und kann ohne bleibende Schäden vollständig zurückgehen. Wenn sie fortschreitet, beginnt sie den Knochen zu beeinträchtigen, der den Zahn hält. In diesem Stadium kann der Verlust nicht rückgängig gemacht werden.

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Wie beginnt eine Entzündung und wie schreitet sie fort?

Wenn sich bakterielle Plaque auf der Zahnoberfläche ansammelt und nicht entfernt wird, verhärtet sie sich und wird zu Zahnstein. Das Zahnfleisch reagiert mit einer Entzündung auf diese Ablagerung: Es wird rot, schwillt an und blutet beim Zähneputzen. Dieses Stadium wird Gingivitis genannt und kann durch eine Behandlung vollständig zurückgehen.

Wenn die Entzündung anhält, bildet sich zwischen Zahnfleisch und Zahn eine Tasche, und der Prozess schreitet auf den Knochen fort, der den Zahn hält. Dieses Stadium wird als Parodontitis bezeichnet. Verlorener Knochen wächst nicht von selbst nach; Ziel der Behandlung ist es, das Fortschreiten aufzuhalten.

Blutungen sind das am häufigsten übersehene Anzeichen. Gesundes Zahnfleisch blutet beim Zähneputzen nicht. Blutungen sind kein Zeichen für zu kräftiges Putzen, sondern fast immer ein Hinweis auf eine Entzündung.

Welche Anzeichen werden beurteilt?

Bei der Untersuchung werden das Erscheinungsbild des Zahnfleischs, die Taschentiefe und der Knochenstand auf dem Röntgenbild gemeinsam beurteilt.

  • Blutungen beim Zähneputzen oder bei der Verwendung von Zahnseide
  • Gerötetes, geschwollenes und berührungsempfindliches Zahnfleisch
  • Anhaltender schlechter Geruch im Mund
  • Länger erscheinende Zähne oder größer werdende Zahnzwischenräume
  • Das Gefühl, dass die Zähne leicht locker sind

Behandlung und Pflege danach

In einem frühen Stadium besteht die Behandlung meist aus einer Zahnsteinentfernung und der Anpassung der Putztechnik. Wenn sich eine Tasche gebildet hat, wird eine Kürettage in Betracht gezogen. In fortgeschrittenen Fällen kann ein chirurgisches Vorgehen erforderlich sein.

Wie dauerhaft das Ergebnis ist, hängt weitgehend von der häuslichen Pflege ab. Die Reinigung der Zahnzwischenräume ist bei vielen Menschen der Schritt, der zu kurz kommt. Dort sammelt sich Plaque am stärksten an, und die Zahnbürste erreicht diese Bereiche nicht.

Diabetes, Rauchen und bestimmte Medikamente beeinflussen den Verlauf der Entzündung. Wenn diese Faktoren vorliegen, werden die Kontrollintervalle entsprechend geplant.

Häufig gestellte Fragen

Geht Zahnfleischbluten von selbst zurück?

Solange Plaque nicht entfernt wird, geht es nicht zurück. Wenn Sie mit dem Zähneputzen aufhören, kann die Blutung zwar scheinbar abnehmen, die Entzündung nimmt jedoch zu. Der richtige Ansatz besteht darin, auch den blutenden Bereich regelmäßig und vorsichtig weiter zu reinigen und sich untersuchen zu lassen, um die Ursache festzustellen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Zahnfleischentzündung und Parodontitis?

Eine Gingivitis ist auf das Zahnfleisch beschränkt und kann durch eine Behandlung vollständig zurückgehen. Bei einer Parodontitis ist die Entzündung auf den Knochen fortgeschritten, der den Zahn hält, und verlorener Knochen wächst nicht nach. Unterschieden werden die beiden Erkrankungen anhand der bei der Untersuchung gemessenen Taschentiefe und des Knochenstands auf dem Röntgenbild.

Kann eine Mundspülung die Behandlung ersetzen?

Nein. Eine Mundspülung wirkt auf die Plaque ein, entfernt sie aber nicht mechanisch und hat keinerlei Wirkung auf Zahnstein. Wenn sie von Ihrem Zahnarzt empfohlen wird, kann sie die Behandlung unterstützen, ersetzt jedoch nicht das Zähneputzen und die Reinigung der Zahnzwischenräume.