Wie weh tut ein Zahnimplantat? Was Studien zeigen
Die meisten empfinden den Eingriff als weniger schmerzhaft, als sie erwartet haben: In einer Studie mit 366 Patienten gaben 78,7 Prozent während der Operation keine oder nur leichte Schmerzen an (0 bis 3 auf einer Skala von 0 bis 10). Das Implantat wird unter örtlicher Betäubung gesetzt, die Zahnfleisch und Knochen rund um die Stelle betäubt. Während des Eingriffs hören die meisten die Instrumente und spüren Druck und Vibration, aber keinen scharfen Schmerz. Ganz schmerzfrei ist es nicht immer: In einer Studie von 2026 mit 40 Patienten, die drei oder mehr Implantate erhielten, bewerteten diejenigen mit alleiniger örtlicher Betäubung die Schmerzen während des Eingriffs im Durchschnitt mit etwa 3 von 10, diejenigen mit zusätzlicher intravenöser Sedierung mit einem Median von 0,5.
Nach dem Eingriff lässt die Betäubung innerhalb einiger Stunden nach, und an ihre Stelle tritt ein Wundschmerz. In einer Studie, die 366 Patienten nach der Implantation beobachtete, gaben am ersten Tag 57,7 Prozent Beschwerden an, am dritten Tag 36,1 Prozent und am siebten 17,5 Prozent; am häufigsten waren Schmerzen und Schwellungen. Ein gleichzeitiger Knochenaufbau, Schmerzen während der Operation, das Alter und Alkoholkonsum gingen mit stärkeren Beschwerden einher.
Viele rechnen mit mehr Schmerzen, als sie tatsächlich haben. Eine Übersichtsarbeit, die Implantation und Zahnentfernung verglich, kam zu dem Ergebnis, dass das Setzen eines Implantats weniger belastend ist als eine Zahnentfernung, mit weniger Schmerzen danach und weniger Einschränkungen im Alltag.
Manche Umstände machen Schmerzen wahrscheinlicher. Eine systematische Übersichtsarbeit von 2021 mit 38 Studien ergab, dass ein Eingriff mit Aufklappung des Zahnfleischs, Angst, eine längere Operationsdauer, die Erwartung starker Schmerzen und anfangs stärkere Schmerzen mit mehr Schmerzen nach der Implantation einhergingen. Ob das Implantat im Ober- oder im Unterkiefer gesetzt wurde, spielte dagegen keine Rolle.
Ein Knochenaufbau verstärkt die Beschwerden. In einer Studie mit 27 Patienten, bei denen ein Zahn entfernt und der Knochen in derselben Sitzung aufgebaut wurde, waren die Beschwerden am zweiten Tag am stärksten; 41 bis 56 Prozent berichteten dann über mittelstarke bis starke Schmerzen, Schwellung oder eine eingeschränkte Mundöffnung, die meisten hatten über den zweiwöchigen Studienzeitraum hinweg jedoch nur leichte oder keine Beschwerden. Ist genug Knochen vorhanden, lässt sich ein Implantat mitunter mit einer Bohrschablone durch das Zahnfleisch setzen, ohne es aufzuklappen; in fünf randomisierten Studien verursachte das nach dem Eingriff weniger Schmerzen als das herkömmliche Vorgehen, die Aussagekraft dieser Daten ist allerdings gering.
Die Papatya Dental Clinic liegt in Konyaaltı, Antalya, an der türkischen Mittelmeerküste. Die Klinik behandelt Patienten aus Großbritannien und anderen Ländern Europas, und viele Anfragen kommen auch aus den USA. Die Implantatbehandlung wird anhand einer DVT geplant und von Oralchirurgen und Parodontologen durchgeführt, unter örtlicher Betäubung und bei Bedarf mit Sedierung oder in Vollnarkose unter Aufsicht eines Anästhesisten. Eine Begleitperson kann bei der Untersuchung dabei sein und während der Operation im Wartebereich Platz nehmen.
Während des Eingriffs
Örtliche Betäubung; Druck und Vibration sind normal. Mit alleiniger örtlicher Betäubung lagen die Schmerzen in einer Studie im Durchschnitt bei etwa 3 von 10.
Am Tag danach
In einer Studie mit 366 Patienten hatten 57,7 Prozent am ersten Tag Beschwerden, am siebten Tag noch 17,5 Prozent.
Die unangenehmsten Tage
Meist die ersten zwei bis drei Tage; die Schmerzbehandlung ist in den ersten 72 Stunden am wichtigsten.
Im Vergleich zur Zahnentfernung
Laut einer Übersicht klinischer Studien ist das Setzen eines Implantats weniger schmerzhaft als eine Extraktion.
Mit Sedierung
In einer Studie mit 40 Patienten bewerteten diejenigen mit intravenöser Sedierung die Schmerzen während des Eingriffs im Median mit 0,5 von 10.
Patientengeschichten
In ihren eigenen Worten
Menschen, die für ihre Behandlung nach Antalya gereist sind, erzählen von der Behandlung, von ihren Tagen in der Klinik und von dem Moment, in dem sie ihre neuen Zähne zum ersten Mal gesehen haben. Jede Geschichte ist die persönliche Erfahrung dieser Person; Ihr Behandlungsplan wird nach der Untersuchung festgelegt.
David aus Nottingham erzählt in einem achtminütigen Gespräch seine ganze Behandlung: Erstberatung, Implantatoperation, Heilung und sein neues Lächeln. Zur ganzen Geschichte
Was den Eingriff weniger schmerzhaft macht
Wie weh ein Implantat tut, hängt vor allem vom Eingriff selbst ab und davon, wie viel Angst Sie vorher haben. Studien bringen die folgenden Faktoren mit weniger Schmerzen in Verbindung; welche davon auf Sie zutreffen, klärt die Untersuchung.
Genug Knochen an der Stelle
Ist kein Knochenaufbau nötig, ist der Eingriff kürzer und die Heilung verläuft meist leichter; in einer Studie mit 366 Patienten ging ein Knochenaufbau mit stärkeren Beschwerden einher.
Ohne Aufklappung, wo möglich
In fünf randomisierten Studien verursachten Implantate, die mit einer Bohrschablone durch das Zahnfleisch gesetzt wurden, danach weniger Schmerzen als bei Aufklappung; nicht jede Stelle hat dafür genug Knochen.
Wissen, was auf Sie zukommt
Angst und die Erwartung starker Schmerzen gingen in einer systematischen Übersichtsarbeit von 2021 mit mehr Schmerzen nach dem Eingriff einher, daher hilft ein klarer Plan vor dem Operationstag.
Schmerzmittel im Voraus geplant
In klinischen Studien linderten entzündungshemmende Schmerzmittel die Schmerzen nach der Implantation besser als ein Placebo, und die ersten 72 Stunden sind am wichtigsten.
Knochenangebot
Ob ein Knochenaufbau oder Sinuslift nötig ist, denn beides verstärkt Schwellung und Wundschmerz; die DVT zeigt das vor dem Eingriff.
Dauer der Operation
Eine systematische Übersichtsarbeit von 2021 brachte längere Eingriffe mit mehr Schmerzen in Verbindung, einen klaren Zusammenhang mit der Zahl der Implantate selbst zeigte sie aber nicht.
Angst
Bei Angst vor dem Eingriff lässt sich eine Sedierung oder Vollnarkose unter Aufsicht eines Anästhesisten im Voraus einplanen.
Vorerkrankungen und Medikamente
Welche Schmerzmittel für Sie infrage kommen, hängt von Ihrem Gesundheitszustand und Ihren übrigen Medikamenten ab; sagen Sie dem Chirurgen daher, was Sie einnehmen.
Ein Plan gegen Zahnarztangst
Falls die Angst Sie vom Eingriff abhalten könnte, besprechen Sie eine Sedierung mit der Klinik, bevor die Termine feststehen.
Kein Alkohol rund um den Eingriff
In einer Studie mit 366 Patienten ging Alkoholkonsum mit stärkeren und länger anhaltenden Beschwerden nach der Implantation einher.
Schmerzmittel passend zum Gesundheitszustand
Nicht alle vertragen entzündungshemmende Schmerzmittel; die Schmerzbehandlung wird dann auf Ihre Vorerkrankungen abgestimmt.
Wann Implantatschmerzen nicht normal sind
Schmerzen, die nach den ersten Tagen zunehmen, eine Taubheit, die nicht nachlässt, Fieber oder Schmerzen am Implantat Jahre später sind nicht normal und sollten abgeklärt werden. Meist halten Schmerzen nach einer Implantation nur kurz an.
Infektion
Zunehmende Schmerzen, Schwellung oder ein unangenehmer Geschmack nach den ersten Tagen können auf eine Infektion hinweisen, die behandelt werden muss.
Reizung des Nervs
Im Unterkiefer kann ein Implantat nahe am Nerv eine anhaltende Taubheit oder ein Kribbeln auslösen; die Planung mit DVT dient dazu, einen sicheren Abstand einzuhalten.
Wundschmerz nach Knochenaufbau
Ein Knochenaufbau verstärkt Schwellung und Wundschmerz; in einer Studie zur Zahnentfernung mit Knochenaufbau berichteten am zweiten Tag 41 bis 56 Prozent über mittelstarke bis starke Beschwerden, die meisten hatten über den zweiwöchigen Studienzeitraum aber nur leichte oder keine.
Schmerzen Jahre später
Schmerzen an einem Implantat lange nach der Einheilung gehören nicht zur Heilung; eine Entzündung um das Implantat (Periimplantitis) muss untersucht werden.
So läuft der Operationstag ab
Am Operationstag wird die Stelle betäubt, das Implantat wird gesetzt, während Sie in der Regel Druck statt scharfer Schmerzen spüren, und die Betäubung lässt in den folgenden Stunden nach. Der erste Aufenthalt in Antalya dauert bei Implantaten meist etwa fünf Tage, An- und Abreisetag mitgerechnet; die endgültigen Zähne werden bei einem zweiten Aufenthalt eingesetzt, wenn die Implantate eingeheilt sind, was in der Regel einige Monate dauert.
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Vor der Reise
Sie schicken Fotos und, falls vorhanden, aktuelle Röntgenaufnahmen, und das zahnärztliche Team der Klinik erstellt eine Online-Einschätzung und einen vorläufigen Behandlungsplan. Die Patientenkoordination der Klinik erklärt den Plan, die Termine und wie viele Tage Sie einplanen sollten. Wenn Sie das Team lieber vorher persönlich kennenlernen möchten, bieten die Büros der Klinik in London (25 Southampton Buildings) und Helsinki Beratung und Behandlungsplanung an; behandelt wird ausschließlich in Antalya.
- 2
Untersuchung und DVT
In der Klinik wird Ihr Mund untersucht, und eine DVT zeigt den Knochen, sodass die Position des Implantats und ein möglicher Knochenaufbau vor dem Eingriff feststehen. Eine Begleitperson kann bei der Untersuchung dabei sein.
- 3
Betäubung und Sedierung
Die Stelle wird örtlich betäubt. Bei Angst erhalten Sie, wie im Plan vereinbart, eine Sedierung oder Vollnarkose unter Aufsicht eines Anästhesisten.
- 4
Setzen des Implantats
Sie spüren Druck und Vibration, sollten aber keinen scharfen Schmerz empfinden; ist das doch der Fall, sagen Sie es dem Chirurgen, denn die Betäubung lässt sich verstärken.
- 5
Direkt nach dem Eingriff
Die Betäubung lässt in den nächsten Stunden nach. Nehmen Sie die empfohlenen Schmerzmittel und ruhen Sie mit hochgelagertem Kopf.
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Die ersten drei Tage
Wundschmerz und Schwellung sind jetzt am stärksten. Kühle Kompressen an der Wange, weiche Kost und die empfohlenen Schmerzmittel helfen.
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Kontrolle vor dem Rückflug
Vor Ihrer Abreise aus Antalya wird die Wunde kontrolliert, und Sie nehmen Hinweise zur Pflege mit nach Hause.
Alternativen bei Angst vor dem Eingriff
Ist der chirurgische Eingriff selbst das Problem, kommen statt Implantaten eine Brücke oder eine Prothese infrage, die ohne Operation auskommen, oder Implantate unter Sedierung. Jede Lösung hat ihre Vor- und Nachteile.
Brücke
Ersetzt einen fehlenden Zahn mithilfe der Nachbarzähne, die für Kronen beschliffen werden; ohne Operation, aber auf Kosten gesunder Zahnsubstanz.
Herausnehmbare Prothese
Ohne Operation, sitzt aber weniger fest als Zähne auf Implantaten.
Implantate unter Sedierung
Steht vor allem die Angst im Weg, lässt sich der Eingriff unter Sedierung durchführen, sodass Sie wenig davon mitbekommen.
Weniger Implantate für einen ganzen Kiefer
Bei einem zahnlosen Kiefer verankert All-on-4 feste Zähne für den ganzen Kiefer auf vier Implantaten statt eines Implantats pro fehlendem Zahn; es bleibt dennoch ein chirurgischer Eingriff.
Was Schmerzen während und nach dem Eingriff verringert
Wie sich die Implantation anfühlt, hängt vor allem von drei Dingen ab: wie das Implantat gesetzt wird, wie mit Angst umgegangen wird und wie die Schmerzbehandlung geplant ist. Implantate, die mit einer Bohrschablone durch das Zahnfleisch gesetzt wurden, verursachten in randomisierten Studien danach weniger Schmerzen; infrage kommt das, wenn der Knochen es zulässt. Eine intravenöse Sedierung ging in einer Studie von 2026 mit 40 Patienten, die drei oder mehr Implantate erhielten, mit weniger Schmerzen und weniger Angst während des Eingriffs einher. Entzündungshemmende Schmerzmittel linderten die Schmerzen besser als ein Placebo, am wichtigsten in den ersten 72 Stunden.
Örtliche Betäubung
Betäubt Zahnfleisch und Knochen rund um die Implantatstelle für die Dauer des Eingriffs.
Sedierung
Für Patienten mit Angst, unter Aufsicht eines Anästhesisten; in einer Studie mit 40 Patienten bewerteten die sedierten Patienten die Schmerzen während des Eingriffs im Median mit 0,5 von 10, die Patienten mit alleiniger örtlicher Betäubung im Durchschnitt mit etwa 3.
Planung mit DVT
Die Aufnahme zeigt den Knochen vor dem Eingriff, sodass ein nötiger Knochenaufbau schon vor dem Operationstag bekannt ist.
Heilung: Wie lange Implantatschmerzen anhalten
Schmerzen nach einer Implantation sind meist in den ersten zwei bis drei Tagen am stärksten und klingen im Lauf der ersten Woche ab. In einer Studie mit 366 Patienten hatten am ersten Tag 57,7 Prozent Beschwerden, am dritten 36,1 Prozent und am siebten 17,5 Prozent.
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Operationstag
Einige Stunden Taubheit, danach Wundschmerz. Nehmen Sie die empfohlenen Schmerzmittel und ruhen Sie mit hochgelagertem Kopf.
- 2
Erster bis dritter Tag
Wundschmerz und Schwellung sind am stärksten, und die Schmerzbehandlung ist in den ersten 72 Stunden am wichtigsten.
- 3
Vierter bis siebter Tag
Die meisten brauchen von Tag zu Tag weniger Schmerzmittel; am siebten Tag hatte in der Studie mit 366 Patienten weniger als jeder Fünfte noch Beschwerden.
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Nach der ersten Woche
Der Wundschmerz sollte ganz oder weitgehend abgeklungen sein, während das Implantat in den folgenden Monaten einheilt.
Kühlen und Ruhe
Kühlen Sie am ersten Tag die Wange und verzichten Sie einige Tage auf anstrengenden Sport.
Essen
Essen Sie weiche, lauwarme Speisen und kauen Sie auf der anderen Seite, bis die Stelle nicht mehr schmerzt.
Mundhygiene
Halten Sie die Stelle nach den Hinweisen des Chirurgen sauber, ohne kräftig über die Wunde zu putzen.
Wieder zu Hause
Die Papatya Dental Clinic bietet nach jeder Behandlung zwölf Monate Online-Nachsorge, und die Patientenkoordination ist per WhatsApp erreichbar.
Schmerzen, die nach dem dritten Tag zunehmen
Schmerzen, die stärker statt schwächer werden, können auf eine Infektion hindeuten; schicken Sie der Patientenkoordination ein Foto.
Schwellung mit Fieber
Melden Sie sich sofort bei der Klinik, vor allem wenn sich die Schwellung ausbreitet oder Sie sich krank fühlen, und lassen Sie sich noch am selben Tag vor Ort von einem Zahnarzt oder Arzt untersuchen. Breitet sich die Schwellung zum Hals hin aus oder haben Sie Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen, rufen Sie sofort den Notruf 112 oder suchen Sie umgehend eine Notaufnahme auf.
Taubheit, die nicht nachlässt
Ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln an Lippe oder Kinn, das über den Operationstag hinaus anhält, sollten Sie sofort melden.
Was die Kosten einer Implantatbehandlung beeinflusst
Die Kosten einer Implantatbehandlung hängen von der Zahl der Implantate ab, davon, ob ein Knochenaufbau oder Sinuslift nötig ist, vom Zahnersatz auf den Implantaten und davon, ob Sie eine Sedierung wählen. Vor der Auswertung Ihrer DVT lässt sich kein fester Betrag nennen; die aktuellen Preise erhalten Sie zusammen mit Ihrem Behandlungsplan, wenn Sie uns kontaktieren. Der erste Schritt ist eine Online-Einschätzung, für die Sie Fotos und, falls vorhanden, aktuelle Röntgenaufnahmen schicken; das zahnärztliche Team der Klinik erstellt daraus einen vorläufigen Plan. Sie können mit Karte, per Überweisung oder bar bezahlen.
Zahl der Implantate
Ein einzelnes Implantat, mehrere Implantate und ein ganzer Kiefer werden unterschiedlich geplant und berechnet.
Knochenaufbau oder Sinuslift
Nur nötig, wenn zu wenig Knochen vorhanden ist, was die DVT zeigt.
Sedierung oder Vollnarkose
Wird für Patienten mit Angst gesondert geplant und unter Aufsicht eines Anästhesisten durchgeführt.
Zahnersatz auf den Implantaten
Eine Krone, eine Brücke und eine ganze Zahnreihe haben jeweils eigene Kosten.
Tut ein Zahnimplantat weh? Häufige Fragen
Tut ein Zahnimplantat weh?
Implantate werden unter örtlicher Betäubung gesetzt, daher sollten Sie während des Eingriffs nur Druck, aber keinen scharfen Schmerz spüren. Wundschmerz und Schwellung danach sind häufig und klingen im Lauf der ersten Woche ab: In einer Studie mit 366 Patienten hatten am ersten Tag 57,7 Prozent Beschwerden, am siebten Tag 17,5 Prozent.
Ist eine Implantation schmerzhafter als eine Zahnentfernung?
In der Regel nicht. Laut einer Übersicht klinischer Studien ist das Setzen eines Implantats weniger belastend als eine Extraktion, mit weniger Schmerzen danach und weniger Einschränkungen im Alltag.
Wie lange halten die Schmerzen nach einer Implantation an?
Meist sind sie in den ersten zwei bis drei Tagen am stärksten und klingen innerhalb einer Woche ab. In einer Studie mit 366 Patienten sank der Anteil mit Beschwerden von 57,7 Prozent am ersten Tag auf 36,1 Prozent am dritten und 17,5 Prozent am siebten Tag. Ein gleichzeitiger Knochenaufbau kann sie verlängern.
Wie fühlt sich das Setzen eines Implantats an?
Ist die Stelle betäubt, spüren die meisten Druck und Vibration und hören die Instrumente. In einer Studie von 2026 mit 40 Patienten, die drei oder mehr Implantate erhielten, bewerteten diejenigen mit alleiniger örtlicher Betäubung die Schmerzen während des Eingriffs im Durchschnitt mit etwa 3 von 10.
Kann ich für die Implantation sediert werden?
Ja. In der Papatya Dental Clinic lässt sich für Patienten mit Angst eine Sedierung oder Vollnarkose einplanen, die unter Aufsicht eines Anästhesisten erfolgt. In einer Studie bewerteten Patienten mit intravenöser Sedierung die Schmerzen während des Eingriffs im Median mit 0,5 von 10.
Welche Schmerzmittel helfen nach einer Implantation?
In klinischen Studien linderten entzündungshemmende Schmerzmittel die Schmerzen nach der Implantation besser als ein Placebo, und die ersten 72 Stunden waren am wichtigsten. Nehmen Sie, was der Chirurg empfiehlt, denn die richtige Wahl hängt von Ihrem Gesundheitszustand und Ihren übrigen Medikamenten ab.
Ist eine Implantation mit Knochenaufbau schmerzhafter?
Meist ja. In einer Studie mit 366 Patienten ging ein Knochenaufbau mit stärkeren Beschwerden einher, und in einer anderen Studie zur Zahnentfernung mit Knochenaufbau waren die Beschwerden am zweiten Tag am stärksten.
Ist eine Implantation ohne Aufklappung weniger schmerzhaft?
In fünf randomisierten Studien verursachten Implantate, die mit einer Bohrschablone durch das Zahnfleisch gesetzt wurden, danach weniger Schmerzen als ein Eingriff mit Aufklappung, die Aussagekraft ist allerdings gering. Voraussetzung ist genug Knochen an der Stelle; ob er vorhanden ist, zeigt die DVT.
Tun Implantate im Oberkiefer oder im Unterkiefer mehr weh?
Weder noch: Laut einer systematischen Übersichtsarbeit von 2021 spielte es für die Schmerzen keine Rolle, ob das Implantat im Ober- oder im Unterkiefer gesetzt wurde. Wichtiger waren die Dauer der Operation und die Angst.
Ist es normal, wenn ein Implantat nach einer Woche noch wehtut?
Eine leichte Empfindlichkeit kann etwas länger anhalten, Schmerzen, die stärker statt schwächer werden, sind aber nicht normal. Schicken Sie der Patientenkoordination ein Foto, damit die Klinik sich das ansehen kann.
Was darf ich nach einer Implantation essen?
In den ersten Tagen weiche, lauwarme Speisen; kauen Sie dabei auf der anderen Seite. Sehr heiße, harte oder knusprige Speisen meiden Sie, bis die Stelle nicht mehr schmerzt.
Darf mich jemand begleiten?
Ja. Eine Begleitperson kann bei der Untersuchung dabei sein und während der Operation im Wartebereich Platz nehmen.
Was tue ich, wenn ich zu Hause Schmerzen habe?
Schicken Sie der Patientenkoordination per WhatsApp ein Foto und eine kurze Beschreibung. Die Papatya Dental Clinic bietet nach jeder Behandlung zwölf Monate Online-Nachsorge. Je nach Situation berät Sie das zahnärztliche Team in Antalya, Sie werden an eine Partnerpraxis für die Nachsorge verwiesen, sofern es eine gibt, oder Sie werden in die Klinik eingeladen.
Kann ich das Team vor der Reise kennenlernen?
Ja. Die Papatya Dental Clinic hat Büros in London (25 Southampton Buildings) und Helsinki, in denen Sie sich beraten lassen und Ihre Behandlung planen können; behandelt wird ausschließlich in Antalya. Außerdem veranstaltet die Klinik MeetUp-Veranstaltungen in Städten in Europa und den USA, bei denen Sie das Team persönlich kennenlernen können. Wenn Sie lieber von zu Hause aus beginnen, schicken Sie Fotos und, falls vorhanden, aktuelle Röntgenaufnahmen für eine Online-Einschätzung.
Wie viele Tage brauche ich in Antalya für Implantate?
Für den ersten Aufenthalt planen Sie bei Implantaten etwa fünf Tage ein, An- und Abreisetag mitgerechnet; in der Klinik selbst dauert die erste Behandlungsphase meist ein bis vier Tage. Die endgültigen Zähne werden eingesetzt, wenn die Implantate eingeheilt sind, was in der Regel einige Monate dauert; in geeigneten Fällen erhalten Sie in der Zwischenzeit provisorische Zähne.
Medizinische Quellen
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Medizinisch geprüft von

Gülen Kamak
Doz. Dr., Fachzahnärztin für Parodontologie und Implantologie
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Ahmet Metin Bal
Leitender Zahnarzt
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Ozan Ergen
Fachzahnarzt für Oralchirurgie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Arztprofil ansehenLetzte medizinische Prüfung: 26. Oktober 2026



