Papatya Dental7/24

Chirurgische Behandlungen

PRP bei einer Zahnimplantat-Operation

Thrombozytenreiches Plasma (PRP) begleitend zur Implantation

Bei der Implantation ist PRP keine Behandlung für sich, sondern eine Ergänzung zum geplanten Eingriff. Thrombozytenreiches Plasma aus Ihrem eigenen Blut wird an der Implantatstelle oder im Bereich eines Knochentransplantats eingesetzt. Ziel ist es, das Abheilen von Weichgewebe und Knochen an dieser Stelle zu unterstützen. Nötig ist das nicht in jedem Fall – ob es sinnvoll ist, klären wir anhand der Untersuchung und Ihrer Röntgenaufnahmen.

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PRP-Unterstützung bei einer Zahnimplantat-Operation

PRP-Unterstützung bei der Implantatchirurgie

PRP bezeichnet die unterstützende Anwendung von aus dem eigenen Blut gewonnenem und an Thrombozyten angereichertem Plasma im Behandlungsbereich. Bei der Implantatchirurgie besteht das Ziel darin, die natürlichen Heilungsprozesse im Operationsgebiet zu unterstützen.

Vor dem Eingriff wird eine kleine Menge Blut abgenommen und der Plasmaanteil durch spezielle Verfahren abgetrennt. Das gewonnene PRP kann entsprechend der Planung des behandelnden Zahnarztes auf den Bereich, in dem das Implantat eingesetzt wird, oder auf andere erforderliche Operationsbereiche aufgetragen werden.

Eine PRP-Unterstützung kann in bestimmten Fällen erwogen werden, wenn zusammen mit der Implantatversorgung ein Knochenaufbau, eine Sinusbodenelevation oder Eingriffe am Weichgewebe geplant sind. Sie ist jedoch nicht bei jedem Implantatfall erforderlich; die Entscheidung richtet sich nach den klinischen Befunden.

Bei der Planung werden der Zustand des Kieferknochens, die Gewebe im Mundraum, die allgemeine Krankengeschichte, eingenommene Medikamente und der Umfang des geplanten chirurgischen Eingriffs berücksichtigt. Untersuchung und Beurteilung helfen dabei, die Rolle von PRP im Behandlungsplan festzulegen.

Das eigene Blut wird verwendet

PRP ist ein Plasmaanteil, der durch die Aufbereitung einer vor dem Eingriff entnommenen kleinen Blutmenge gewonnen wird.

Es handelt sich um eine unterstützende Maßnahme

Bei der Implantatchirurgie ersetzt PRP nicht die eigentliche Behandlung, sondern kann zur Unterstützung des Heilungsprozesses erwogen werden.

Nicht in jedem Fall erforderlich

Ob PRP geeignet ist, wird nach Beurteilung des chirurgischen Bedarfs und der Situation im Mundraum entschieden.

Mit verschiedenen chirurgischen Eingriffen kombinierbar

Es kann zusammen mit Knochenaufbau, Sinusbodenelevation oder Weichgewebeeingriffen in die Planung aufgenommen werden.

Eine individuelle Planung ist erforderlich

Der allgemeine Gesundheitszustand, die Einnahme von Medikamenten und die Eigenschaften des Kieferknochens können den Behandlungsansatz beeinflussen.

Für wen kann eine PRP-Unterstützung bei einer Implantatoperation geeignet sein?

Bei der Beurteilung einer PRP-Unterstützung werden der Umfang des geplanten Eingriffs, der Zustand von Knochen und Weichgewebe, die Mundgesundheit, die allgemeine Krankengeschichte und regelmäßig eingenommene Medikamente gemeinsam berücksichtigt. Die Bedeutung der Anwendung im Behandlungsplan wird anhand einer Untersuchung festgelegt.

Personen mit geplanter Knochenaugmentation

Wenn vor oder während der Implantation ein Knochenaufbau mit Knochenersatzmaterial erwogen wird, kann eine PRP-Unterstützung als Teil des Operationsplans geprüft werden.

Fälle mit erforderlichem Sinuslift

Wenn im Seitenzahnbereich des Oberkiefers ein Sinuslift geplant ist, kann die Anwendung von PRP entsprechend den Gegebenheiten des Operationsgebiets berücksichtigt werden.

Personen, die zusätzlich an Weichgewebe behandelt werden

Wenn zusätzliche chirurgische Eingriffe am Zahnfleisch und an anderen Weichgeweben rund um das Implantat erforderlich sind, kann eine PRP-Unterstützung in Betracht gezogen werden.

Implantatplanungen mit größerem Operationsumfang

Bei Implantatplanungen mit mehreren Eingriffen oder einem größeren Operationsgebiet kann die Anwendung von PRP nach ärztlicher Einschätzung erwogen werden.

Beurteilung der Blut- und allgemeinen Krankengeschichte

Blutungsneigung, Gerinnungsstörungen, systemische Erkrankungen und regelmäßig eingenommene Medikamente werden im Hinblick auf die Blutentnahme und die Operationsplanung überprüft.

Klinische und radiologische Untersuchung des Operationsgebiets

Knochenvolumen des Kiefers, Beschaffenheit des Operationsgebiets, Zahnfleischgesundheit und geplante zusätzliche Eingriffe werden untersucht, um zu beurteilen, ob PRP eine sinnvolle Unterstützung darstellen kann.

Aktive Infektion im Mund oder unkontrollierte Zahnfleischerkrankung

Bei einer Infektion, deutlichen Entzündung oder aktiven parodontalen Erkrankung im Operationsgebiet müssen diese Beschwerden möglicherweise zunächst behandelt und die Mundgesundheit stabilisiert werden.

Erkrankungen, die Blutentnahme oder Blutgerinnung beeinflussen

Bestimmte Bluterkrankungen, gerinnungsbeeinflussende Medikamente oder allgemeine gesundheitliche Probleme können den PRP-Plan verändern. In diesem Fall kann der behandelnde Arzt, falls erforderlich, die Einschätzung des zuständigen Facharztes einholen.

Mögliche Risiken der PRP-Unterstützung bei einer Implantatoperation

Da PRP aus dem eigenen Blut der betreffenden Person hergestellt wird, gilt es im Allgemeinen als unterstützende Maßnahme. Dennoch können Risiken im Zusammenhang mit der Blutentnahme, dem chirurgischen Eingriff und begleitenden Maßnahmen auftreten. Die möglichen Risiken hängen vom allgemeinen Gesundheitszustand, den eingenommenen Medikamenten, dem Umfang des Eingriffs und der klinischen Beurteilung ab.

Vorübergehende Beschwerden an der Blutentnahmestelle

An der Stelle, an der zur Herstellung von PRP Blut entnommen wurde, können kurzfristig Schmerzen, Druckempfindlichkeit, Blutergüsse oder eine leichte Schwellung auftreten. Insbesondere die Einnahme von Blutverdünnern, Störungen der Blutgerinnung und die Beschaffenheit der Blutgefäße sind bei der Beurteilung dieser Auswirkungen von Bedeutung.

Schmerzen, Schwellung und Blutungen im Operationsbereich

Im Operationsbereich, in dem das Implantat eingesetzt und PRP angewendet wird, können nach dem Eingriff Schmerzen, Schwellungen, leichte Blutungen in Form eines Nässens und Druckempfindlichkeit auftreten. Das Ausmaß dieser Beschwerden kann von der Anzahl der Implantate sowie von begleitenden Eingriffen wie einem Knochenaufbau oder einer Sinusbodenelevation abhängen.

Entstehung einer Infektion

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff im Mund besteht ein Infektionsrisiko im Implantatbereich oder an einem zusätzlichen Operationsgebiet. Obwohl PRP aus dem eigenen Blut der betreffenden Person hergestellt wird, hängt die Heilung des Operationsbereichs von der Mundhygiene, dem allgemeinen Gesundheitszustand und der Einhaltung der Empfehlungen zur Nachsorge ab.

Heilung nicht im erwarteten Maß

Die Anwendung von PRP garantiert nicht, dass der Knochen und die Weichgewebe um das Implantat in jedem Fall komplikationslos oder mit derselben Geschwindigkeit heilen. Knochenqualität, Rauchen, bestimmte systemische Erkrankungen, Medikamente und die Eigenschaften des Operationsbereichs können den Heilungsverlauf beeinflussen.

Probleme im Zusammenhang mit dem Implantat oder zusätzlichen chirurgischen Eingriffen

Unabhängig von der PRP-Unterstützung kann es vorkommen, dass das Implantat nicht ausreichend mit dem Knochen verwächst, das Knochentransplantat nicht wie vorgesehen einheilt oder Komplikationen im Zusammenhang mit zusätzlichen Eingriffen wie einer Sinusbodenelevation auftreten. Diese Risiken werden abhängig von der Art des geplanten Eingriffs und den örtlichen anatomischen Gegebenheiten beurteilt.

Wie läuft die PRP-Unterstützung bei einer Implantatoperation ab?

Eine PRP-unterstützte Implantatoperation ist ein Prozess, der mit der chirurgischen Planung beginnt, am Tag des Eingriffs mit der Aufbereitung und Anwendung von PRP im entsprechenden Bereich fortgesetzt wird und die Kontrolle des Heilungsverlaufs umfasst. Die einzelnen Schritte können je nach Umfang der geplanten Implantatbehandlungen variieren.

  1. 1

    Erstellung des Operationsplans

    Die für die Implantatversorgung erforderlichen chirurgischen Maßnahmen werden beurteilt und festgelegt, in welchem Schritt PRP im Behandlungsplan eingesetzt wird. Falls erforderlich, werden zusätzliche Maßnahmen am Knochen oder Weichgewebe ebenfalls im selben Plan berücksichtigt.

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    Entnahme und Aufbereitung der Blutprobe

    Vor dem chirurgischen Eingriff wird der Person eine kleine Menge Blut abgenommen. Die Probe wird entsprechend aufbereitet, um eine thrombozytenreiche Plasmakomponente abzutrennen und für die Anwendung während des chirurgischen Eingriffs vorzubereiten.

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    Chirurgische Vorbereitung des Implantatbereichs

    Im Kieferbereich, in dem das Implantat eingesetzt werden soll, wird die geplante chirurgische Vorbereitung durchgeführt. Falls ein Verfahren zur Unterstützung des Knochenvolumens, eine Maßnahme im Bereich der Kieferhöhle oder eine Gewebemodellierung erforderlich ist, kann diese in diesem Schritt entsprechend dem Behandlungsplan erfolgen.

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    Einsetzen des Implantats und Anwendung von PRP

    Das Implantat wird im geplanten Bereich des Kieferknochens eingesetzt. Abhängig von der chirurgischen Beurteilung durch die behandelnde Fachkraft kann das aufbereitete PRP um das Implantat herum, im Bereich eines verwendeten Knochentransplantats oder an erforderlichen Weichgewebebereichen angewendet werden.

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    Kontrolle der Heilung und restaurative Planung

    Die Heilung des Operationsbereichs wird bei Kontrollterminen überwacht und Empfehlungen zur Mundhygiene werden überprüft. Je nach Heilungszustand des Gewebes werden die nächsten Schritte zur Planung und Durchführung der implantatgetragenen Restauration festgelegt.

Alternative Ansätze zu PRP in der Implantatchirurgie

Die Anwendung von PRP ist in der Implantatchirurgie nicht zwingend erforderlich. Der alternative Ansatz wird von der behandelnden Fachperson unter Berücksichtigung der Knochen- und Weichgewebeeigenschaften des Implantatbereichs, der geplanten zusätzlichen chirurgischen Eingriffe und der allgemeinen gesundheitlichen Beurteilung festgelegt.

Standardimplantation ohne PRP

Wenn das Knochenvolumen und die intraoralen Gewebe geeignet sind, kann das Implantat ohne PRP-Unterstützung nach einem standardmäßigen chirurgischen Protokoll eingesetzt werden. Bei diesem Ansatz wird die Heilung im Rahmen der natürlichen Reparaturprozesse des Körpers und regelmäßiger klinischer Nachkontrollen beurteilt.

Vorbereitung des Implantatbereichs mit einem Knochentransplantat

Wenn für ein Implantat nicht ausreichend Knochenvolumen vorhanden ist, kann der fehlende Bereich durch ein Knochentransplantat oder knochenersetzende Materialien unterstützt werden. Dieser Eingriff kann zusammen mit PRP oder entsprechend der klinischen Planung auch ohne PRP durchgeführt werden.

Sinuslift

Bei unzureichender Knochenhöhe im hinteren Bereich des Oberkiefers kann ein Sinuslift in Betracht gezogen werden. Der Eingriff dient dazu, im Bereich der geplanten Implantatsetzung die notwendige knöcherne Unterstützung zu schaffen; die Anwendung von PRP ist für diesen chirurgischen Eingriff nicht zwingend erforderlich.

Verfahren zur Anpassung des Weichgewebes

Wenn die Struktur des Zahnfleischs und des Weichgewebes um das Implantat als unzureichend beurteilt wird, können chirurgische Verfahren zur Anpassung des Gewebes geplant werden. Ziel ist es, dazu beizutragen, Bedingungen zu schaffen, die die Reinigung und die Gewebeverträglichkeit rund um das Implantat unterstützen.

Technologien zur PRP-Aufbereitung und Planung der Implantatoperation

Wenn bei einer Implantatoperation eine Unterstützung durch PRP in Betracht gezogen wird, können zur Aufbereitung der Blutprobe und zur Planung des Operationsgebiets verschiedene Verfahren eingesetzt werden. Diese Ansätze unterstützen die Herstellung von PRP sowie die Beurteilung von Knochen und Weichgewebe im Implantatbereich.

Panoramaröntgenaufnahmen, bei Bedarf eine dreidimensionale Kieferbildgebung und intraorale Aufzeichnungen können dabei helfen, Informationen über das Knochenvolumen, anatomische Beziehungen und den Bedarf an zusätzlichen chirurgischen Maßnahmen zu liefern. Diese Unterlagen werden gemeinsam mit der klinischen Untersuchung durch den behandelnden Arzt beurteilt.

Die eingesetzte Bildgebung, das Verfahren zur PRP-Aufbereitung und der Detailgrad der Operationsplanung sind nicht bei jedem Patienten gleich. Faktoren wie die allgemeine Krankengeschichte, die Einnahme von Medikamenten sowie der Bedarf an einem Knochenaufbau oder einer Sinusbodenelevation tragen dazu bei, den geeigneten Ansatz im Rahmen der klinischen Beurteilung festzulegen.

Aufbereitung der Blutprobe

Die zur PRP-Aufbereitung entnommene Blutprobe wird verarbeitet, um die Plasmabestandteile abzutrennen. Der behandelnde Arzt beurteilt, wie das gewonnene Material im Rahmen des Operationsplans eingesetzt werden kann.

Dreidimensionale Kieferbildgebung

Eine bei Bedarf eingesetzte dreidimensionale Bildgebung kann dabei helfen, die Knochenstruktur im Implantatbereich und ihre Beziehung zu wichtigen anatomischen Strukturen zu untersuchen.

Zweidimensionale radiologische Beurteilung

Zweidimensionale Aufnahmen wie Panoramaröntgenbilder können zur ersten Beurteilung des allgemeinen Erscheinungsbilds der Kiefer, des Zustands der Zähne und von Befunden eingesetzt werden, die die Implantatplanung beeinflussen könnten.

Digitale intraorale Aufzeichnungen

Intraorale Scans oder Abdruckaufzeichnungen können dabei helfen, den Biss und die Beziehung zwischen der geplanten Versorgung und der Implantatposition zu beurteilen.

Gemeinsame Planung des Operationsgebiets

Wenn ein Knochenaufbau, eine Sinusbodenelevation oder ein Weichgewebeeingriff in Betracht gezogen wird, helfen bildgebende Befunde und die klinische Untersuchung dabei, die Rolle der PRP-Unterstützung innerhalb des Plans festzulegen.

Heilungsverlauf nach Implantatchirurgie und PRP

Die Heilung nach einer Implantatchirurgie und PRP kann je nach Umfang des Eingriffs, Maßnahmen am Knochen oder Weichgewebe, allgemeinem Gesundheitszustand und Mundpflege unterschiedlich verlaufen. Die individuell von Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt gegebenen Empfehlungen zur Pflege, Ernährung und Kontrolle haben stets Vorrang.

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    Erste Heilungsphase des Operationsbereichs

    Im Operationsbereich können Empfindlichkeit, Schwellung, leichte Sickerblutungen oder Beschwerden beim Kauen auftreten. In dieser Phase ist es wichtig, den Operationsbereich nicht zu belasten, sich zu schonen und die von Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt empfohlene Mundpflege sorgfältig durchzuführen.

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    Rückgang von Empfindlichkeit und Schwellung

    Mit fortschreitender Heilung ist ein allmählicher Rückgang von Schwellung und Empfindlichkeit zu erwarten. Vermeiden Sie, den Implantatbereich durch harte Lebensmittel zu belasten, ihn mit der Zunge oder den Fingern zu berühren oder Gewohnheiten auszuüben, die Reizungen verursachen können.

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    Kontrolle des Zahnfleisches und der Operationsgewebe

    Die Heilung setzt sich im Zahnfleisch und gegebenenfalls in Bereichen mit Knochenaufbau, Sinusbodenelevation oder Weichgewebebehandlung fort. Aussehen und Empfinden können von Person zu Person unterschiedlich sein. Die geplanten Kontrolltermine unterstützen die klinische Beurteilung des Gewebes und des Implantatbereichs.

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    Kontrolle des Implantats gemäß dem Behandlungsplan

    Die Einheilung des Implantats in den Kieferknochen wird abhängig vom Umfang des Eingriffs und vom individuellen Heilungsverlauf beurteilt. Der Zahnersatz oder die weiteren Behandlungsschritte werden entsprechend den Befunden Ihrer Untersuchung zum geeigneten Zeitpunkt geplant.

Mundhygiene vorsichtig fortführen

Führen Sie die von Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt beschriebene Zahnputz- und Mundpflegemethode durch, ohne den Operationsbereich zu reizen. Beachten Sie die Anweisungen, die Sie zu Reinigungsprodukten und zum Kontakt mit dem Operationsbereich erhalten haben.

Kaukräfte begrenzen

Vermeiden Sie Druck auf den Implantatbereich und das Kauen harter Lebensmittel. Richten Sie Ihre Ernährung nach den Empfehlungen Ihrer Zahnärztin oder Ihres Zahnarztes und dem Umfang Ihres chirurgischen Eingriffs aus.

Bei zunehmenden Schmerzen, Schwellungen oder Blutungen

Wenden Sie sich an Ihre Klinik, wenn Sie Schmerzen feststellen, die statt nachzulassen deutlich zunehmen, eine immer größer werdende Schwellung oder anhaltende beziehungsweise erneut einsetzende Blutungen.

Bei Ausfluss oder allgemeinem Unwohlsein

Wenden Sie sich unverzüglich an Ihre Klinik, wenn im Operationsbereich unangenehmer Geruch, Ausfluss, deutliche Rötung, Fieber oder Schüttelfrost auftreten oder Sie sich deutlich krank fühlen.

Faktoren, die die Kosten einer PRP-Unterstützung bei einer Implantatoperation beeinflussen

Die Kosten einer PRP-Unterstützung bei einer Implantatoperation werden nicht als eigenständige Anwendung, sondern zusammen mit den geplanten chirurgischen Eingriffen bewertet. Der genaue Preis wird nach einer intraoralen Untersuchung, einer radiologischen Untersuchung und einer individuellen Behandlungsplanung festgelegt.

Stellenwert der PRP-Anwendung im Behandlungsplan

Ob PRP nur im Implantatbereich oder auch in zusätzlichen Operationsbereichen eingesetzt wird, kann den Umfang der Vorbereitung und Anwendung beeinflussen. Da PRP nicht bei jedem Implantatfall erforderlich ist, wird der Bedarf anhand einer klinischen Beurteilung bestimmt.

Umfang der Implantatoperation

Die Anzahl der einzusetzenden Implantate, die Lage des Operationsbereichs und der Schwierigkeitsgrad des Eingriffs können den Bereich, in dem die PRP-Unterstützung angewendet wird, sowie den Gesamtumfang der Behandlung beeinflussen. Diese Faktoren führen dazu, dass die Planung individuell unterschiedlich ausfällt.

Erforderlichkeit von Knochen- und Sinusbehandlungen

Wenn aufgrund eines unzureichenden Kieferknochens zusätzliche Maßnahmen wie ein Knochenaufbau oder im Oberkiefer eine Sinusbodenelevation geplant sind, kann PRP zusammen mit diesen chirurgischen Phasen beurteilt werden. Die Notwendigkeit zusätzlicher Maßnahmen hängt von den Befunden der Bildgebung und der Untersuchung ab.

Zustand des Weichgewebes und zusätzliche chirurgische Erfordernisse

Der Zustand des Zahnfleischs und der umliegenden Weichgewebe kann in manchen Fällen zusätzliche chirurgische Korrekturen erforderlich machen. Ob PRP in diesen Bereichen eingesetzt wird, wird anhand der klinischen Beurteilung der Gewebe entschieden.

Blutentnahme und PRP-Aufbereitung

Für PRP muss der Patientin oder dem Patienten Blut entnommen, das Plasma abgetrennt und während des chirurgischen Eingriffs vorbereitet und verwendet werden. Wird dieser Prozess in die Behandlung einbezogen, kann er einen von der Implantatoperation getrennten Anwendungsschritt darstellen.

Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustands und der Medikamenteneinnahme

Die allgemeine Krankengeschichte, regelmäßig eingenommene Medikamente und Erkrankungen, die die Heilung beeinflussen können, können den Umfang der chirurgischen Planung verändern. Diese Beurteilung ist wichtig, um die Eignung einer PRP-Anwendung und den Behandlungsansatz festzulegen.

Vorläufige Preisschätzung

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Die endgültigen Kosten teilt Ihnen die Klinik mit, sobald die Untersuchung und Ihr individueller Behandlungsplan abgeschlossen sind. Auf dieser Seite werden keine Preise genannt.

Vorher / Nachher

PRP bei einer Zahnimplantat-Operation

Häufig gestellte Fragen zu PRP in der Implantatchirurgie

Wofür wird PRP in der Implantatchirurgie eingesetzt?

PRP wird in Betracht gezogen, um die natürlichen Heilungsprozesse während einer Implantatoperation zu unterstützen. Das aus dem Eigenblut der Patientin oder des Patienten gewonnene thrombozytenreiche Plasma kann je nach Planung der behandelnden Zahnärztin oder des behandelnden Zahnarztes am Implantatbereich oder im betreffenden Operationsgebiet angewendet werden.

Ersetzt eine PRP-Anwendung die Implantatbehandlung?

Nein, PRP ersetzt weder die Implantatbehandlung noch andere notwendige chirurgische Eingriffe. Das Einsetzen des Implantats sowie der Bedarf an Knochenaufbau oder Gewebebehandlungen werden anhand der klinischen Beurteilung geplant; PRP kann im Rahmen dieses Plans unterstützend eingesetzt werden.

Ist PRP bei jeder Implantatpatientin und jedem Implantatpatienten erforderlich?

Nein, PRP ist nicht bei jedem Implantatfall erforderlich. Die Entscheidung über die Anwendung wird unter gemeinsamer Berücksichtigung der Eigenschaften des Kieferknochens, des Zustands der Mundgewebe, des Umfangs des geplanten Eingriffs und der allgemeinen Krankengeschichte getroffen.

Wie wird PRP für den Implantateingriff vorbereitet?

PRP wird vorbereitet, indem eine kleine Menge Blut, die der Patientin oder dem Patienten vor dem Eingriff entnommen wurde, speziellen Verfahren unterzogen wird. Dabei wird die Plasmafraktion abgetrennt; das gewonnene Material wird im Behandlungsbereich verwendet, sofern dies im Rahmen der chirurgischen Planung als geeignet erachtet wird.

Kann PRP zusammen mit einem Knochentransplantat oder einer Sinusbodenelevation angewendet werden?

Ja, in bestimmten Fällen kann PRP gemeinsam mit einem Knochentransplantat, einer Sinusbodenelevation oder Eingriffen am Weichgewebe in Betracht gezogen werden. Ob dies erforderlich ist und wie es angewendet wird, entscheidet die behandelnde Zahnärztin oder der behandelnde Zahnarzt entsprechend den Erfordernissen des Eingriffs.

Beeinflussen meine Medikamente die PRP-Planung?

Ja, die eingenommenen Medikamente und die allgemeine Krankengeschichte können die chirurgische Planung einschließlich PRP beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt während der Untersuchung Ihre regelmäßig eingenommenen Medikamente, bestehenden Erkrankungen und früheren Gesundheitsinformationen mitteilen.

Verläuft die Heilung nach PRP bei allen Menschen gleich?

Nein, der Heilungsverlauf unterscheidet sich von Person zu Person und hängt auch vom Umfang des durchgeführten chirurgischen Eingriffs ab. Der Zustand des Kieferknochens und der Mundgewebe, der allgemeine Gesundheitszustand sowie begleitende Eingriffe können den Nachsorge- und Pflegeplan beeinflussen.

Medizinische Quellen

Medizinisch geprüft von

Letzte medizinische Prüfung: 12. August 2026