Papatya Dental7/24

Spezialisierte Behandlungen

schmerzfreie Wurzelkanalbehandlung

Den Zahn erhalten – mit örtlicher Betäubung zur Schmerzkontrolle

Bei einer Wurzelkanalbehandlung wird das entzündete oder infizierte Gewebe aus dem Zahninneren entfernt, die Kanäle werden gereinigt und gefüllt – Ziel ist, den Zahn zu erhalten statt ihn zu ziehen. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung; Wirkung der Betäubung und Schmerzempfindlichkeit sind individuell verschieden. Wie viele Sitzungen nötig sind, hängt vom Verlauf der Kanäle, der Ausdehnung der Entzündung und dem Zustand des umliegenden Gewebes ab. Anhand von Untersuchung und Röntgenaufnahmen beurteilen wir, ob der Zahn erhalten werden kann, und erklären Ihnen das Vorgehen.

Noch nicht bereit zu buchen?

Mit unserem Expertenteam sprechen
Zahnärztliche Wurzelkanalbehandlung zum Erhalt des natürlichen Zahns

Überblick über die Wurzelkanalbehandlung

Eine Wurzelkanalbehandlung wird durchgeführt, wenn das Pulpagewebe im Inneren des Zahnes entzündet, infiziert oder irreversibel geschädigt ist. Ziel ist es, das erkrankte Gewebe zu entfernen und dazu beizutragen, den natürlichen Zahn im Mund zu erhalten.

Bei der Behandlung werden die Wurzelkanäle im Zahn gereinigt, aufbereitet und mit einem geeigneten Material gefüllt, das den erneuten Eintritt von Mikroorganismen begrenzen soll. Anschließend wird der obere Zahnbereich unter Berücksichtigung der Menge des verbleibenden Gewebes und der Kaubelastung restaurativ versorgt.

Tiefe Karies, ein Trauma, ein Riss im Zahn, wiederholte Eingriffe oder fortgeschrittene Infektionen können eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich machen. Anzeichen wie länger anhaltende Empfindlichkeit, Schmerzen beim Kauen, eine Schwellung oder eine Verfärbung des Zahnes können eine Untersuchung erforderlich machen.

Die Wurzelstruktur jedes Zahnes, der Zustand der Infektion und die Gesundheit des umliegenden Gewebes sind unterschiedlich. Daher werden nach einer klinischen Untersuchung und erforderlichenfalls einer Bildgebung die Erhaltungsfähigkeit des Zahnes und der Umfang der notwendigen Versorgung individuell geplant.

Hauptziel

Das Hauptziel der Wurzelkanalbehandlung ist es, infiziertes oder geschädigtes Pulpagewebe zu entfernen und dazu beizutragen, den natürlichen Zahn zu erhalten.

Welche Gewebe sind betroffen?

Die Behandlung umfasst die Pulpa mit den Nerven und Blutgefäßen im Zahninneren sowie das Wurzelkanalsystem.

Beurteilbare Situationen

Bei tiefer Karies, einem Trauma, einem Riss oder einer fortgeschrittenen Infektion kann eine Wurzelkanalbehandlung in Betracht gezogen werden.

Versorgung nach der Behandlung

Nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung kann der Zahn mit einer Versorgung wiederhergestellt werden, die das Frakturrisiko und die Kaubelastung berücksichtigt.

Individuelle Planung

Die Wurzelstruktur, die Menge der verbleibenden gesunden Zahnsubstanz und der Zustand des umliegenden Gewebes sind für die Planung entscheidend.

Für wen kann eine Wurzelkanalbehandlung geeignet sein?

Ob eine Wurzelkanalbehandlung geeignet ist, wird anhand der Ursache der Beschwerden, des Zustands der Pulpa und des Gewebes um die Wurzeln, der Erhaltungsfähigkeit des Zahns, der Wurzelstruktur und der allgemeinen Mundgesundheit beurteilt.

Pulpaerkrankung durch tiefe Karies

Bei Zähnen, bei denen tiefe Karies das Zahninnere erreicht hat oder von einer irreversiblen Schädigung der Pulpa ausgegangen wird, kann eine Wurzelkanalbehandlung in Betracht gezogen werden.

Befunde nach einem Trauma

Bei Zähnen mit Verfärbungen, anhaltender Empfindlichkeit oder Veränderungen der Pulpavitalität nach einem Schlag kann je nach Untersuchungsbefund eine Wurzelkanalbehandlung in Betracht kommen.

Verdacht auf eine Infektion an der Wurzelspitze

Bei Zähnen mit Aufbissempfindlichkeit, Schwellung, einer Fistel oder im Röntgenbild erkennbaren Veränderungen im Bereich der Wurzel kann nach Abklärung der Infektionsquelle ein Behandlungsplan erstellt werden.

Zähne nach wiederholten Eingriffen

Bei Zähnen mit ausreichend gesunder Zahnsubstanz, deren Pulpa durch umfangreiche Restaurationen oder frühere Eingriffe beeinträchtigt sein könnte, kann eine Wurzelkanalbehandlung eine Option sein.

Erhaltungsfähigkeit des Zahns und Restaurationsplanung

Beurteilt werden die verbleibende gesunde Zahnsubstanz, ob sich Karies oder ein Bruch unter den Zahnfleischrand erstreckt und ob nach dem Eingriff eine dauerhafte Versorgung möglich ist.

Untersuchung des Wurzelkanals und des umgebenden Gewebes

Mithilfe klinischer Tests und erforderlicher Bildgebung werden die Anzahl der Wurzeln, die Kanalstruktur, das Gewebe um die Wurzeln und mögliche Hinweise auf Risse untersucht, bevor die Behandlung geplant wird.

Zu behandelnde Probleme in der Mundhöhle

Bei einer weit verbreiteten Zahnfleischerkrankung, einem aktiven Infektionsherd oder erschwerter Mundhygiene müssen diese Probleme möglicherweise vor der Wurzelkanalbehandlung behandelt werden.

Nicht reparierbare Schäden oder Frakturen

Wenn nicht genügend stützende Zahnsubstanz verblieben ist oder ein längs der Wurzel verlaufender Bruch vermutet wird, kann der Zahnerhalt eingeschränkt sein und es werden Alternativen geprüft.

Mögliche Risiken einer Wurzelkanalbehandlung

Die Risiken einer Wurzelkanalbehandlung können je nach Wurzelstruktur des Zahns, Ausmaß der bestehenden Infektion, verbleibender gesunder Zahnsubstanz und Umfang der geplanten Restauration variieren. Untersuchung und bildgebende Verfahren helfen bei der Beurteilung möglicher Befunde und einer geeigneten Planung.

Vorübergehende Empfindlichkeit und Schmerzen nach dem Eingriff

Nach der Behandlung können insbesondere beim Zubeißen oder Kauen vorübergehende Empfindlichkeit, leichte Schmerzen oder eine Empfindlichkeit des umliegenden Gewebes auftreten. Dies kann damit zusammenhängen, dass die Behandlung und die bestehende Entzündung das Gewebe um die Wurzelspitze beeinflussen.

Fortbestehen oder Wiederauftreten der Infektion

Aufgrund der komplexen Struktur der Wurzelkanäle, möglicherweise übersehener zusätzlicher Kanäle, des Zustands der bestehenden Infektion oder einer im Laufe der Zeit auftretenden Undichtigkeit an einer Füllung oder Restauration kann die Infektion möglicherweise nicht vollständig abheilen oder erneut auftreten. In einem solchen Fall können eine weitere Abklärung und Behandlung erforderlich sein.

Komplikationen im Zusammenhang mit Wurzelkanalinstrumenten

Feine Instrumente, die in engen, gekrümmten oder verkalkten Kanälen verwendet werden, können sich im Kanal verklemmen oder brechen. Außerdem kann es bei der Aufbereitung des Kanals abhängig von der Wurzelstruktur zu unerwünschten Abweichungen kommen; deren Behandlung wird entsprechend der Struktur und Position des Zahns beurteilt.

Beeinträchtigung des Gewebes um die Wurzelspitze

Die Reinigung des Kanals oder die Verarbeitung des Füllmaterials in Bereichen nahe der Wurzelspitze kann vorübergehende Reizungen des umliegenden Gewebes verursachen. In seltenen Fällen können ein Übertreten des Materials über die Wurzelspitze hinaus oder eine Ausbreitung der Infektion den Heilungsverlauf beeinflussen.

Risiko von Rissen oder Brüchen am Zahn

Zähne, die eine Wurzelkanalbehandlung benötigen, weisen häufig bereits einen Verlust an Zahnsubstanz, Karies, Risse oder umfangreiche Restaurationen auf. Bei Zähnen, die nach der Behandlung nicht angemessen versorgt werden oder einer hohen Kaubelastung ausgesetzt sind, kann das Risiko für Risse oder Brüche steigen.

Unzureichendes Behandlungsergebnis und Bedarf an weiteren Eingriffen

Bei manchen Zähnen kann die Wurzelkanalbehandlung aufgrund der Wurzelstruktur, einer fortgeschrittenen Infektion, eines vorhandenen Risses oder des Zustands des den Zahn stützenden Gewebes möglicherweise nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. In diesem Fall müssen möglicherweise eine erneute Wurzelkanalbehandlung, eine Wurzelspitzenresektion oder die Entfernung des Zahns in Betracht gezogen werden.

Wie läuft eine Wurzelkanalbehandlung ab?

Eine Wurzelkanalbehandlung umfasst die Beurteilung des erkrankten Gewebes im Zahn, die Reinigung der Wurzelkanäle und die anschließende Wiederherstellung des Zahns. Der Umfang des Eingriffs kann je nach Wurzelstruktur des Zahns, Zustand der Infektion und Anforderungen an die Restauration variieren.

  1. 1

    Klinische Untersuchung und Planung

    Der Zahnarzt beurteilt die Beschwerden, den klinischen Zustand des Zahns und die erforderlichen Aufnahmen. Die Struktur der Wurzelkanäle, das umliegende Gewebe und die Erhaltungsfähigkeit des Zahns werden untersucht, um den allgemeinen Behandlungsplan festzulegen.

  2. 2

    Zugang zum Zahninneren

    Das Behandlungsgebiet wird vorbereitet und durch den oberen Teil des Zahns ein kontrollierter Zugang zur Pulpakammer geschaffen. Auch Strukturen, die den Zugang beeinflussen können, etwa Karies oder eine alte Restauration, werden beurteilt und der Arbeitsbereich entsprechend eingerichtet.

  3. 3

    Reinigung und Aufbereitung der Kanäle

    Beschädigtes oder infiziertes Gewebe in den Wurzelkanälen wird entfernt. Die Kanäle werden mit geeigneten Instrumenten und Spülverfahren gereinigt und anschließend so aufbereitet, dass die Wurzelfüllung eingebracht werden kann.

  4. 4

    Füllen der Wurzelkanäle

    Nachdem die Kanäle ausreichend vorbereitet wurden, werden sie mit geeigneten Füllmaterialien gefüllt, die zum Verschluss des Wurzelkanalsystems beitragen. Ziel ist eine Abdichtung, die Hohlräume im Kanal und das erneute Eindringen von Mikroorganismen begrenzt.

  5. 5

    Restaurative Wiederherstellung des Zahns

    Nach der Wurzelkanalbehandlung wird der obere Teil des Zahns unter Berücksichtigung der verbleibenden gesunden Zahnsubstanz und der Kaukräfte wiederhergestellt. Mit einer Füllung oder einer anderen erforderlichen Restauration wird versucht, Funktion und strukturelle Stabilität des Zahns wiederherzustellen.

  6. 6

    Kontrolle und Nachsorge

    Nach der Behandlung können der Heilungsverlauf des Zahns und der Zustand der Restauration kontrolliert werden. Bei den Kontrollterminen werden Kaukomfort, umliegendes Gewebe und bei Bedarf die Befunde bildgebender Untersuchungen beurteilt, um das weitere Vorgehen festzulegen.

Alternative Ansätze zur Wurzelkanalbehandlung

Alternativen zur Wurzelkanalbehandlung werden unter Berücksichtigung des Ausmaßes der Pulpaschädigung, der Ausbreitung der Infektion, der Erhaltungsfähigkeit des Zahnes und des Zustands der umliegenden Gewebe beurteilt. Der geeignete Ansatz wird nach einer klinischen Untersuchung und erforderlichen bildgebenden Untersuchungen festgelegt.

Pulpaerhaltende Behandlungen

Bei begrenzten und reversiblen Reizungen, bei denen die Möglichkeit besteht, die Vitalität der Pulpa zu erhalten, können nach Entfernung der Karies Maßnahmen zum Schutz der Pulpa erwogen werden. Dieser Ansatz ist auf Situationen beschränkt, in denen keine irreversible Schädigung oder ausgedehnte Infektion der Pulpa vorliegt.

Zahnentfernung

Eine Entfernung kann in Betracht gezogen werden, wenn der Zahn stark zerstört ist, eine Wurzelfraktur aufweist oder voraussichtlich nicht ausreichend restauriert und im Mund erhalten werden kann. Die Auswirkungen der nach der Entfernung entstehenden Lücke auf die Nachbarzähne und das Gleichgewicht beim Kauen werden gesondert beurteilt.

Ersatz des fehlenden Zahnes nach der Entfernung

Wenn eine Entfernung erforderlich ist, kann die entstandene Lücke beispielsweise durch eine implantatgetragene Restauration, eine festsitzende Brücke oder eine herausnehmbare Prothese geschlossen werden. Diese Optionen werden anhand der Lage des fehlenden Zahnes, des Zustands der Nachbarzähne und der Beurteilung der oralen Gewebe geplant.

Bildgebung und Planung der Arbeitslänge bei der Wurzelkanalbehandlung

Bildgebungs- und Messverfahren, die vor und während einer Wurzelkanalbehandlung eingesetzt werden, helfen dabei, die Wurzelstruktur, das umgebende Gewebe und den allgemeinen Zustand des Wurzelkanalsystems zu beurteilen. Diese Aufzeichnungen unterstützen eine besser kontrollierte Planung der Reinigungs-, Aufbereitungs- und Füllungsphasen.

Digitale Röntgenaufnahmen können Informationen über die Wurzelspitzen, die knöcherne Abstützung und frühere Behandlungen liefern. Zur Bestimmung der Kanallänge können auch elektronische Messgeräte eingesetzt werden; die Messungen werden jedoch gemeinsam mit der klinischen Untersuchung und der radiologischen Beurteilung interpretiert.

Bei bestimmten komplexen Wurzelanatomien oder zur erneuten Beurteilung einer früheren Wurzelkanalbehandlung kann eine dreidimensionale Bildgebung in Betracht gezogen werden. Welche Bildgebungs- oder Messmethode eingesetzt wird, legt die behandelnde Zahnärztin oder der behandelnde Zahnarzt anhand der Zahnposition, der Befunde und der klinischen Anforderungen fest.

Digitale periapikale Bildgebung

Digitale Röntgenaufnahmen können dabei helfen, die Anzahl und Krümmung der Wurzeln, Veränderungen im Bereich der Wurzelspitze sowie den Zustand vorhandener Restaurationen zu beurteilen.

Elektronische Messung der Arbeitslänge

Messsysteme, auch als elektronische Apex-Lokatoren bezeichnet, unterstützen während des Eingriffs die Bestimmung der Arbeitslänge des Kanals. Die gewonnenen Informationen werden zusammen mit anderen klinischen Aufzeichnungen beurteilt.

Beurteilung mittels dreidimensionaler Bildgebung

In ausgewählten Fällen kann eine dreidimensionale Bildgebung zusätzliche Informationen über die räumlichen Beziehungen der Wurzeln, mögliche zusätzliche Kanäle oder den Zustand des umgebenden Gewebes liefern.

Kontrollaufnahmen

Kontrollaufnahmen, die während einzelner Behandlungsschritte oder nach der Behandlung angefertigt werden, unterstützen die Beurteilung der Lage der Wurzelfüllung innerhalb der Wurzel sowie des Erscheinungsbilds des umgebenden Gewebes bei der Nachkontrolle.

Genesung nach einer Wurzelkanalbehandlung

Die Genesung nach einer Wurzelkanalbehandlung kann je nach Ausgangszustand des Zahns, Umfang des Eingriffs und Reaktion des umliegenden Gewebes unterschiedlich verlaufen. Leichte Beschwerden können auftreten, jedoch haben die Pflege- und Kontrollanweisungen Ihres Zahnarztes Vorrang; bei unerwarteten Entwicklungen kann eine klinische Untersuchung erforderlich sein.

  1. 1

    Die erste Zeit nach dem Eingriff

    Während die Wirkung der Betäubung nachlässt, kann vorübergehend ein Taubheitsgefühl an Lippe, Wange oder Zunge auftreten. Am behandelten Zahn und in seiner Umgebung können eine leichte Empfindlichkeit oder Beschwerden beim Kauen auftreten, insbesondere wenn zuvor eine Entzündung bestand.

  2. 2

    Beobachtung der Empfindlichkeit

    In den ersten Tagen kann die Empfindlichkeit beim Zubeißen oder eine leichte Empfindlichkeit des umliegenden Gewebes anhalten und mit der Zeit abnehmen. Bei einer provisorischen Füllung oder einer noch nicht abgeschlossenen Versorgung ist es wichtig, den Zahn vor unnötiger Belastung zu schützen.

  3. 3

    Abschluss der Versorgung

    Nach der Wurzelkanalbehandlung wird die dauerhafte Versorgung des oberen Zahnbereichs abhängig von der verbliebenen gesunden Zahnsubstanz und der Kaukraft geplant. Dieser Schritt kann dazu beitragen, die Funktion des Zahns zu unterstützen und das Bruchrisiko zu verringern.

  4. 4

    Langfristige Kontrolle

    Der Zustand des behandelten Zahns und des umliegenden Gewebes wird bei den von Ihrem Zahnarzt empfohlenen Kontrollterminen beurteilt. Regelmäßige Mundpflege und routinemäßige Zahnarztbesuche tragen dazu bei, sowohl die Versorgung als auch die anderen Zähne zu beobachten.

Schützen Sie den Zahn vor übermäßiger Belastung

Vermeiden Sie bis zum Abschluss der dauerhaften Versorgung oder bis Ihr Zahnarzt etwas anderes empfiehlt, mit dem behandelten Zahn harte Lebensmittel zu zerbrechen und ihn einer starken Kaubelastung auszusetzen.

Setzen Sie Ihre Mundpflege fort

Reinigen Sie Ihre Zähne und den Zahnfleischsaum sanft und regelmäßig. Wenn der Behandlungsbereich empfindlich ist, passen Sie die Reinigung entsprechend den Empfehlungen Ihres Zahnarztes an.

Zunehmende oder anhaltende Schmerzen

Wenden Sie sich an Ihre Klinik, wenn Schmerzen und Kochempfindlichkeit nicht abnehmen, sondern deutlich zunehmen, den Alltag beeinträchtigen oder unerwartet wieder einsetzen.

Schwellung oder allgemeine Symptome

Bei zunehmender Schwellung im Gesicht oder im Bereich des Zahnfleisches, Ausfluss, Fieber oder Schluck- beziehungsweise Atembeschwerden wenden Sie sich unverzüglich an die Klinik; bei Atembeschwerden nehmen Sie sofort Notfallhilfe in Anspruch.

Faktoren, die die Kosten einer Wurzelkanalbehandlung beeinflussen

Die Kosten einer Wurzelkanalbehandlung hängen vom klinischen Zustand des Zahns und vom Umfang der erforderlichen Maßnahmen ab. Die genauen Kosten werden nach der Untersuchung, gegebenenfalls erforderlicher Bildgebung sowie der individuellen Planung auf Grundlage der Erhaltungsfähigkeit des Zahns und des möglichen Bedarfs an einer weiteren Versorgung festgelegt.

Lage und Wurzelstruktur des zu behandelnden Zahns

Die Anzahl der Wurzelkanäle, die Krümmung der Wurzeln und die Kanalanatomie können sich bei Frontzähnen, kleinen und großen Backenzähnen unterscheiden. Komplexere Wurzelkanalsysteme können den Umfang der Reinigung und Füllung beeinflussen.

Zustand der Infektion und bestehender Schäden

Das Ausmaß der Pulpaschädigung, Anzeichen einer Infektion und das Erscheinungsbild des Gewebes um die Wurzel werden beurteilt. Diese klinischen Befunde können den geplanten Umfang der Wurzelkanalbehandlung und den Bedarf an Kontrolluntersuchungen beeinflussen.

Eine bereits durchgeführte Wurzelkanalbehandlung

Bei einem bereits wurzelkanalbehandelten Zahn wird gesondert geprüft, ob eine erneute Behandlung erforderlich ist. Der Zustand der vorhandenen Wurzelfüllung und die Zugangsmöglichkeiten zur inneren Zahnstruktur können den Umfang des Eingriffs verändern.

Bedarf an Bildgebung und diagnostischer Abklärung

Erforderliche bildgebende Verfahren zur Beurteilung der Wurzelstruktur, einer möglichen Ausbreitung der Infektion und des umliegenden Gewebes können in die Planung einbezogen werden. Der Umfang der diagnostischen Untersuchung wird entsprechend den klinischen Erfordernissen festgelegt.

Umfang der Versorgung nach der Wurzelkanalbehandlung

Nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung werden die verbleibende gesunde Zahnsubstanz, die Kaubelastung und das Frakturrisiko beurteilt. Der Bedarf an einer Füllung oder einer anderen restaurativen Versorgung kann den Gesamtumfang der Behandlung beeinflussen.

Vorläufige Preisschätzung

0 €0 €

Die endgültigen Kosten teilt Ihnen die Klinik mit, sobald die Untersuchung und Ihr individueller Behandlungsplan abgeschlossen sind. Auf dieser Seite werden keine Preise genannt.

Vorher / Nachher

schmerzfreie Wurzelkanalbehandlung

Häufig gestellte Fragen zur Wurzelkanalbehandlung

Was ist das Ziel einer Wurzelkanalbehandlung?

Ziel der Wurzelkanalbehandlung ist es, durch die Entfernung von geschädigtem oder infiziertem Pulpagewebe dazu beizutragen, den natürlichen Zahn im Mund zu erhalten. Die Wurzelkanäle werden gereinigt und fachgerecht gefüllt; der obere Teil des Zahns wird entsprechend seinen Erfordernissen wiederhergestellt.

Bei welchen Beschwerden ist eine Untersuchung im Hinblick auf eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich?

Anhaltende Empfindlichkeit, Schmerzen beim Kauen, Schwellungen oder eine Verfärbung des Zahns können eine Untersuchung erforderlich machen. Diese Befunde allein zeigen nicht, dass eine Wurzelkanalbehandlung notwendig ist; die Ursache muss durch eine Untersuchung und gegebenenfalls erforderliche Bildgebung festgestellt werden.

Wird jeder schmerzende Zahn wurzelkanalbehandelt?

Nein, eine Wurzelkanalbehandlung ist möglicherweise nicht bei jedem schmerzenden Zahn erforderlich. Die Schmerzursache, der Zustand der Pulpa, das Ausmaß eines Risses oder einer Karies sowie die Gesundheit des umliegenden Gewebes werden im Rahmen der klinischen Beurteilung berücksichtigt.

Was wird während einer Wurzelkanalbehandlung am Zahn gemacht?

Bei der Behandlung wird das Wurzelkanalsystem im Inneren des Zahns gereinigt und aufbereitet. Anschließend werden die Kanäle mit einem geeigneten Material gefüllt, das dazu beiträgt, das erneute Eindringen von Mikroorganismen zu begrenzen; danach wird der Zahn restaurativ wiederhergestellt.

Muss der Zahn nach einer Wurzelkanalbehandlung überkront oder anderweitig bedeckt werden?

Die Versorgung nach einer Wurzelkanalbehandlung richtet sich nach der Menge der verbleibenden gesunden Zahnsubstanz und der Kaukraftbelastung. Bei manchen Zähnen kann eine Füllung ausreichen, während in anderen Fällen eine umfangreichere, den Zahn unterstützende Restauration geplant werden kann.

Kann eine Wurzelkanalbehandlung jeden Zahn retten?

Nein, die Erhaltungsfähigkeit ist nicht bei jedem Zahn gleich. Die Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten werden individuell geplant, wobei die Wurzelstruktur, der Zustand der Infektion, das Vorliegen von Rissen, die verbleibende Zahnsubstanz und die Gesundheit des umliegenden Gewebes beurteilt werden.

Warum ist die Pflege nach einer Wurzelkanalbehandlung wichtig?

Die Nachsorge unterstützt den Erhalt der Versorgung und des Zahns. Es ist wichtig, die vom Zahnarzt empfohlenen Kontrolltermine wahrzunehmen, auf eine gute Mundhygiene zu achten und bei neuen Schmerzen, Schwellungen oder einem Bruch des Zahns eine Untersuchung durchführen zu lassen.

Medizinische Quellen

Medizinisch geprüft von

Letzte medizinische Prüfung: 12. August 2026