Implantatsysteme
IHDE Dental
IHDE Dental ist ein Implantathersteller mit Sitz im schweizerischen Gommiswald. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis zu einem in den 1950er Jahren gegründeten Familienbetrieb zurück; heute firmiert es als Dr. Ihde Dental AG. Bekannt ist die Marke vor allem für die kortikobasale Implantologie: Sie entwickelt einteilige Implantate, die in der harten Außenschicht des Kieferknochens verankert werden. Zur Produktfamilie gehören einteilige Systeme wie KOS und BCS sowie zweiteilige Systeme wie Hexacone.
Einsatz in der Klinik
IHDE-Implantate werden vor allem bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Knochenabbau eingesetzt sowie bei Behandlungen, bei denen die Zähne schon kurz nach dem Eingriff fest verankert werden sollen. Das kortikobasale Design erlaubt es in geeigneten Fällen, Implantate ohne Knochenaufbau zu setzen. Ob diese Methode für Sie infrage kommt, wird nach der Untersuchung und einer 3D-Röntgenaufnahme entschieden.
Stärken
Schweizer Fertigung
IHDE-Implantate werden von der Dr. Ihde Dental AG mit Sitz in Gommiswald in der Schweiz hergestellt und von Zahnärzten in vielen Ländern weltweit verwendet.
Eine Option bei geringem Knochenangebot
Kortikobasale Implantate stützen sich auf die harte äußere (kortikale) Knochenschicht des Kiefers. In geeigneten Fällen können sie ohne Knochenaufbau gesetzt werden.
Für schnelle Behandlungsprotokolle entwickelt
Die Systeme KOS und BCS sind für die Sofortbelastung ausgelegt: Wenn Ihr Zahnarzt die Voraussetzungen für geeignet hält, kann schon kurz nach dem Setzen der Implantate eine festsitzende provisorische Brücke eingegliedert werden.
Eine breite Systemfamilie
Einteilige und zweiteilige Implantatlinien geben Ihrem Zahnarzt Spielraum, die Behandlung an unterschiedliche Kieferformen und Behandlungsziele anzupassen.
Worauf Sie achten sollten
Eine Technik, die spezielle Schulung erfordert
Die kortikobasale Implantologie unterscheidet sich von der klassischen Implantatchirurgie, und nicht jede Praxis arbeitet mit diesem System. Falls Sie nach der Rückkehr in Ihr Heimatland Kontrollen benötigen, müssen Sie unter Umständen einen Zahnarzt finden, der mit dem System vertraut ist.
Weniger Spielraum nach dem Setzen
Bei einteiligen Implantaten bilden Implantatkörper und Aufbau eine Einheit. Der prothetische Plan steht schon während des Eingriffs fest; spätere Komponentenwechsel sind weniger flexibel als bei klassischen zweiteiligen Systemen.
Nicht für jeden geeignet
Ob die Methode für Sie passt, hängt von Ihrem Knochenangebot und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Eine endgültige Entscheidung ist erst nach Untersuchung und Bildgebung möglich.
Häufig gestellte Fragen
- Wie lange halten IHDE-Implantate?
- Die Haltbarkeit hängt von Ihrer Mundhygiene, Ihrer allgemeinen Gesundheit und regelmäßigen Kontrollen ab. Bei guter Pflege können diese Implantate viele Jahre problemlos halten.
- Ich habe Knochenabbau. Kommen IHDE-Implantate für mich infrage?
- Das kortikobasale Design wurde für Patienten mit Knochenverlust entwickelt und kann oft ohne Knochenaufbau gesetzt werden. Eine sichere Antwort gibt es aber erst nach einer 3D-Röntgenaufnahme und einer zahnärztlichen Untersuchung.
- Wann bekomme ich meine Zähne?
- Die einteiligen Systeme von IHDE sind für die Sofortbelastung ausgelegt. Bestätigt Ihr Zahnarzt, dass die Voraussetzungen stimmen, kann kurz nach dem Eingriff eine festsitzende provisorische Brücke eingesetzt werden; der Zeitpunkt für den endgültigen Zahnersatz richtet sich nach Ihrer Heilung.
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Gemeinsam finden wir das passende System
Welche Marke und welches System zu Ihnen passen, zeigt sich bei der klinischen Untersuchung. Bei Fragen ist unser Team gern für Sie da.
