Papatya Dental7/24

Digitales Scannen und Design

Medit

Medit ist ein Unternehmen für 3D-Scantechnologie, das im Jahr 2000 in Seoul, Südkorea, gegründet wurde. Zunächst war das Unternehmen im industriellen 3D-Scanning tätig; 2018 kam es mit seinem ersten Intraoralscanner, dem i500, in die Zahnmedizin. Heute ist es für Intraoralscanner wie den i700 und i900, die Laborscanner der T-Serie und die Softwareplattform Medit Link bekannt. Die Geräte werden über ein Händlernetz in mehr als 100 Ländern eingesetzt.

Herkunftsland: SüdkoreaOffizielle Website
Medit

Einsatz in der Klinik

Medit-Intraoralscanner gehören zu den Geräten, mit denen die digitale Abformung erfolgt. Bei Kronen, Veneers und implantatgetragenem Zahnersatz tritt an die Stelle der Abformmasse ein kurzer Scan; Ihre Behandlung wird so auf einem präzisen 3D-Modell Ihrer Zähne geplant. Ausschlaggebend für dieses Vorgehen in der Klinik ist, dass es Sie weniger belastet und das Modell direkt am Computer entsteht.

Stärken

  • Kein Löffel mit Abformmasse

    Der Scan erfolgt mit einer kleinen Kamerasonde, die durch Ihren Mund geführt wird. Es kommt kein mit Abformmasse gefüllter Löffel in Ihren Mund; gerade bei starkem Würgereiz ist der Ablauf deutlich angenehmer.

  • Sie sehen das Ergebnis sofort auf dem Bildschirm

    Das farbige 3D-Modell Ihrer Zähne entsteht bereits während des Scans auf dem Bildschirm. Sie sehen an Ihren eigenen Zähnen, was Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt Ihnen empfiehlt und warum.

  • Offenes Datensystem

    Medit exportiert Scandaten in offenen Dateiformaten wie STL. Ihre Abformung ist dadurch mit vielen Laboren und Designprogrammen kompatibel, und Ihr Behandlungsplan bleibt nicht an ein einziges System gebunden.

  • Digitaler Workflow

    Der Scan wird elektronisch an das Labor übermittelt. Ein physisches Modell muss weder transportiert noch gelagert werden; Ihre Abformung bleibt im digitalen Archiv erhalten und kann bei Bedarf erneut verwendet werden.

Worauf Sie achten sollten

  • Nicht in jedem Fall allein ausreichend

    Ränder, die tief unter dem Zahnfleischrand liegen, oder starke Blutungen können das Scannen erschweren. In solchen Fällen kann Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt eine konventionelle Abformung wählen oder beide Methoden kombinieren.

  • Kein Diagnosegerät

    Ein Intraoralscanner erfasst die Oberfläche von Zähnen und Zahnfleisch. Knochen, Zahnwurzeln oder Karies im Zahninneren zeigt er nicht; dafür sind weiterhin Röntgenaufnahmen erforderlich.

  • Das Ergebnis hängt von der Technik ab

    Die Qualität einer digitalen Abformung hängt nicht nur vom Gerät ab, sondern auch von der Scantechnik und dem Arbeitsablauf. Deshalb ist es wichtig, dass der Scan von einem geschulten Team durchgeführt wird.

Häufig gestellte Fragen

Tut der Intraoralscan weh?
Nein. Die Scannerspitze wird ohne oder mit nur ganz leichtem Kontakt durch Ihren Mund geführt; es wird nichts geschnitten und nichts gedrückt. Wenn Sie eine Pause brauchen, wird der Scan einfach an derselben Stelle fortgesetzt.
Was unterscheidet die digitale Abformung von der Abformmasse?
Bei der digitalen Abformung kommt kein mit Masse gefüllter Löffel in Ihren Mund; Ihre Zähne werden mit einer kleinen Kamera gescannt, und das Modell entsteht direkt am Computer. Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden das als angenehmer, in bestimmten Fällen kann Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt aber weiterhin die konventionelle Abformung wählen.
Arbeitet der Medit-Scanner mit Strahlung?
Nein. Intraoralscanner sind optische Geräte, die ausschließlich mit Licht arbeiten und keine ionisierende Strahlung wie beim Röntgen verwenden. Ein Scan kann deshalb bei Bedarf jederzeit wiederholt werden.

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